Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im Kontext des Klimawandels.
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Es geht, umsetzungsorientiert und fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen.
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In den mittlerweile über 160 Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler, Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk, Rement, VCG AI schon etwas beigetragen.
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Der Innovationspodcast wird unabhängig produziert und finanziert. Alle Episoden sind bei Apple, Spotify, Youtube & Co zu finden, sowie hier mit Extras: https://www.klausreichert.de/podcast/
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Mein Name ist Dr. Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite engagierte Innovationsteams remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee.
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Newsletter: https://www.klausreichert.de/newsletter/
Linkedin: https://www.klausreichert.de/linkedin
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Es geht, umsetzungsorientiert und fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen.
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In den mittlerweile über 160 Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler, Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk, Rement, VCG AI schon etwas beigetragen.
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Verkehrswende - Szenarien für autonomes Fahren im ÖPNV
17.06.2026 63 min Klaus Reichert
Das Thema Autonomes Fahren entwickelt sich rasant und bildet den technologischen Schlüssel, um auch den akuten Fahrermangel im öffentlichen Nahverkehr zu lösen. Thomas Drewes, Leiter autonomes Fahren bei DB Regio Straße, stellt in Episode 165 des Smart Innovation Podcast die wissenschaftliche Studie „Autonomes Fahren - Schlüssel zur Mobilität von morgen“ vor, die durch ioki, KIT Karlsruhe, DLR und Prognos erstellt wurde.
Die Ergebnisse zeigen Szenarien für den Zeithorizont 2045, wie ein flächendeckender, fahrerloser ÖPNV autonom und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung sichert die Daseinsvorsorge, reduziert Kosten für den On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und bietet Fahrzeiten auf dem Niveau eines privaten Pkw. Ein umfassender Marktumschwung im deutschen Ausschreibungsmarkt für den Bus kann ausgelöst werden, sobald der fahrerlose Betrieb kostengünstiger als fahrerunterstützte Linien sein wird. Aktuell arbeitet DB Regio weiter am Produkt autonomes Fahren und am Aufbau gezielter Modellregionen.
Kapitelübersicht und Zeitmarken
00:00 Technologieentwicklung und die Notwendigkeit von Modellregionen
03:00 DB Regio Straße als Mobilitätsanbieter und die Relevanz fahrerloser Systeme
10:30 Regulatorische und wirtschaftliche Meilensteine bis zum Break-Even
18:00 Vorstellung der drei Zukunftsszenarien für das Jahr 2045
34:00 Fokus auf On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und Kundennutzen
49:00 Technische Anforderungen an Fahrzeughersteller und globale Software-Anbieter
Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte
Wirtschaftliche Treiber und der technologische Sprung zu Level 4
Der deutsche Nahverkehr leidet unter einem wachsenden Fahrermangel, da geburtenstarke Jahrgänge kontinuierlich in den Ruhestand gehen. Um den Betrieb systemrelevanter Linien langfristig zu sichern, treibt DB Regio die Einführung fahrerloser Flotten voran. Das technologische Fundament bilden Technologien des autonomen Fahrens, bei der das System die alleinige Verantwortung für die Steuerung übernimmt. Der entscheidende nächste Schritt im Markt ist die Erteilung der Typgenehmigung für eine Serienzulassung ohne Sicherheitsfahrer. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, verschieben sich die wirtschaftlichen Parameter im wettbewerbsgeprägten Ausschreibungsmarkt für den Bus nachhaltig.
Thomas Drewes führt dazu aus: "Wenn dieser Ausschreibungsmarkt dieses Thema bekommt dass die Fahrzeuge günstiger sind, autonom als fahrerbasiert. Dann kippt der Markt automatisch weil im Ausschreibungsmarkt ist der Preis das Relevante das Wichtigste."
Drei Szenarien für die Mobilität von morgen im Vergleich
Die in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten erstellte Studie vergleicht drei Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045. Das Basisszenario digitalisiert den bestehenden ÖPNV autonom, senkt Kosten bei Linienbussen, verändert jedoch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung kaum. Das Wettbewerbsszenario simuliert einen freien Robotaxi Einsatz rein privatwirtschaftlicher Anbieter in Ballungsräumen. Dieser Ansatz führt in Metropolen zu einem Mehrverkehr von bis zu 40 Prozent durch Leerfahrten und veränderte Gewohnheiten, während ländliche Gebiete unversorgt bleiben. Den maximalen gesellschaftlichen Nutzen stiftet das Daseinsvorsorge-Szenario, welches beschleunigte Hauptachsen mit flexiblen Zubringerdiensten vernetzt.
Das autonome Geschäftsmodell im ländlichen Raum und die Praxis
Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell Autonomes Fahren entfaltet seine Stärken primär über den flexiblen On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum. Die Verknüpfung virtueller Haltestellen mit digitaler Disposition ermöglicht kurze Zustiegszeiten von durchschnittlich 13 Minuten abseits der Städte. Die Fahrzeit verlängert sich im Vergleich zum eigenen Auto um lediglich 10 Prozent, wodurch Haushalte durch den Systemwechsel monatlich rund 170 Euro einsparen können. Zur Absicherung dieser Konzepte baut DB Regio auf Modellregionen wie das Tira-Projekt im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Fahrzeugspezifikationen und Preissysteme direkt mit den Kunden evaluiert, um den Transformationspfad vom heutigen zum zukünftigen System praxistauglich zu gestalten.
Thomas Drewes verdeutlicht die Relevanz der Kundenerprobung: "Wir müssen das mit dem Kunden verproben. Was braucht der für Fahrzeuggrößen? Was braucht der für Innenraumausstattung in diesen Fahrzeugen? Was braucht der für Buchungsmöglichkeiten? Was braucht der für Preismodelle? Das sind entsprechend alles Themen, die wir noch entwickeln müssen und das idealerweise gemeinsam mit Kunden in Modellregionen."
Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/verkehrswende-szenarien-fuer-autonomes-fahren-im-oepnv/
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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/
Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Die Ergebnisse zeigen Szenarien für den Zeithorizont 2045, wie ein flächendeckender, fahrerloser ÖPNV autonom und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung sichert die Daseinsvorsorge, reduziert Kosten für den On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und bietet Fahrzeiten auf dem Niveau eines privaten Pkw. Ein umfassender Marktumschwung im deutschen Ausschreibungsmarkt für den Bus kann ausgelöst werden, sobald der fahrerlose Betrieb kostengünstiger als fahrerunterstützte Linien sein wird. Aktuell arbeitet DB Regio weiter am Produkt autonomes Fahren und am Aufbau gezielter Modellregionen.
Kapitelübersicht und Zeitmarken
00:00 Technologieentwicklung und die Notwendigkeit von Modellregionen
03:00 DB Regio Straße als Mobilitätsanbieter und die Relevanz fahrerloser Systeme
10:30 Regulatorische und wirtschaftliche Meilensteine bis zum Break-Even
18:00 Vorstellung der drei Zukunftsszenarien für das Jahr 2045
34:00 Fokus auf On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und Kundennutzen
49:00 Technische Anforderungen an Fahrzeughersteller und globale Software-Anbieter
Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte
Wirtschaftliche Treiber und der technologische Sprung zu Level 4
Der deutsche Nahverkehr leidet unter einem wachsenden Fahrermangel, da geburtenstarke Jahrgänge kontinuierlich in den Ruhestand gehen. Um den Betrieb systemrelevanter Linien langfristig zu sichern, treibt DB Regio die Einführung fahrerloser Flotten voran. Das technologische Fundament bilden Technologien des autonomen Fahrens, bei der das System die alleinige Verantwortung für die Steuerung übernimmt. Der entscheidende nächste Schritt im Markt ist die Erteilung der Typgenehmigung für eine Serienzulassung ohne Sicherheitsfahrer. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, verschieben sich die wirtschaftlichen Parameter im wettbewerbsgeprägten Ausschreibungsmarkt für den Bus nachhaltig.
Thomas Drewes führt dazu aus: "Wenn dieser Ausschreibungsmarkt dieses Thema bekommt dass die Fahrzeuge günstiger sind, autonom als fahrerbasiert. Dann kippt der Markt automatisch weil im Ausschreibungsmarkt ist der Preis das Relevante das Wichtigste."
Drei Szenarien für die Mobilität von morgen im Vergleich
Die in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten erstellte Studie vergleicht drei Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045. Das Basisszenario digitalisiert den bestehenden ÖPNV autonom, senkt Kosten bei Linienbussen, verändert jedoch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung kaum. Das Wettbewerbsszenario simuliert einen freien Robotaxi Einsatz rein privatwirtschaftlicher Anbieter in Ballungsräumen. Dieser Ansatz führt in Metropolen zu einem Mehrverkehr von bis zu 40 Prozent durch Leerfahrten und veränderte Gewohnheiten, während ländliche Gebiete unversorgt bleiben. Den maximalen gesellschaftlichen Nutzen stiftet das Daseinsvorsorge-Szenario, welches beschleunigte Hauptachsen mit flexiblen Zubringerdiensten vernetzt.
Das autonome Geschäftsmodell im ländlichen Raum und die Praxis
Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell Autonomes Fahren entfaltet seine Stärken primär über den flexiblen On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum. Die Verknüpfung virtueller Haltestellen mit digitaler Disposition ermöglicht kurze Zustiegszeiten von durchschnittlich 13 Minuten abseits der Städte. Die Fahrzeit verlängert sich im Vergleich zum eigenen Auto um lediglich 10 Prozent, wodurch Haushalte durch den Systemwechsel monatlich rund 170 Euro einsparen können. Zur Absicherung dieser Konzepte baut DB Regio auf Modellregionen wie das Tira-Projekt im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Fahrzeugspezifikationen und Preissysteme direkt mit den Kunden evaluiert, um den Transformationspfad vom heutigen zum zukünftigen System praxistauglich zu gestalten.
Thomas Drewes verdeutlicht die Relevanz der Kundenerprobung: "Wir müssen das mit dem Kunden verproben. Was braucht der für Fahrzeuggrößen? Was braucht der für Innenraumausstattung in diesen Fahrzeugen? Was braucht der für Buchungsmöglichkeiten? Was braucht der für Preismodelle? Das sind entsprechend alles Themen, die wir noch entwickeln müssen und das idealerweise gemeinsam mit Kunden in Modellregionen."
Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/verkehrswende-szenarien-fuer-autonomes-fahren-im-oepnv/
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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/
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