Die Schaltschrank Gestalter - gemeinsam zu Qualität und Wissen

07.07.2026 42 min Klaus Reichert

Zusammenfassung & Show Notes

Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/

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Im Smart Innovation Podcast Ep 168 zeigt Innovationscoach Klaus Reichert im Gespräch mit Detlef Klocke (Phoenix Contact) und Matthias Schüler (Rittal) wie Kooperation, ein Wissensnetzwerk und Community die Weiterbildung und Wissenstransfer im Schaltschrankbau ermöglichen. Dies herstellerunabhängig und praxisnah. Im Fokus stehen Qualität und Wissensaufbau und wie eine Branche mit Austausch Komplexität, Regularien und Effizienzdruck besser beherrscht. Wir sprechen auch darüber warum der Schaltschrank im Hintergrund die „Intelligenz“ industrieller Automatisierung bündelt – und warum das für Energie und Energiewende relevanter ist, als viele denken. 

  • Schaltschrank als „Gehirn“ einer automatisierten Anlage: Er bündelt Steuerung, Komponenten und Kommunikation. 
  • Schaltschrank Gestalter als herstellerunabhängiger Einstieg in Wissenstransfer: „neutraler Einstieg“ statt Wettbewerb und Produktvergleiche.
  • Kooperation trotz Wettbewerb: vorwettbewerblicher Austausch als Hebel für Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit.
  • Weiterbildung in der Praxis: Fachvideos und Webinare werden genutzt, auch in Berufsschulen.
  • Energie, Energiewende und All Electric Society: Strom wird als Schlüssel für Wohlstand und eine nachhaltige Welt beschrieben; Netze müssen Richtung Smart Grids weiterentwickelt werden.

Kapitel und Zeitmarken
00:00 Austauschplattform trotz Wettbewerb: Lernen auf Augenhöhe
00:01 Smart Innovation Podcast: Kontext Innovation und Innovationsberatung
00:02 Was ist ein Schaltschrank und wo steckt er überall? 
00:03 Schaltschrank als „Verpackung“ und warum Klimatisierung wichtig ist
00:04 „Gehirn“ industrieller Automatisierung: Beispiele aus Alltag und Industrie
00:08 Wer macht was: Rittal, Phoenix Contact, Wago, Siemens, EPLAN
00:10 Systembaukasten, Standardisierung, EPLAN als funktionales Engineering
00:12 Komplexität, Normen, Richtlinien, Security und Safety in der Elektrotechnik
00:15 Warum die Kooperation entstand: Wissensstand, Wettbewerbsvorsprung, Austausch
00:18 30/70-Logik: Komponentenkosten vs Prozesskosten, Effizienzhebel
00:20 Wissenstransfer und Community: herstellerunabhängig, praxisnah, Austauschplattform
00:24 Weiterbildung und Nachwuchs: Fachkräftemangel, Mediathek, Webinare, Berufsschulen
00:28 Energie, Energiewende, All Electric Society, Sektorenkopplung
00:35 Smart Grids und Energieinfrastruktur: PV-Einspeisung, Investitionsbedarf
00:38 Ausblick: Ideen, Priorisierung, „Tu Gutes und rede drüber“
00:40 Vom Zuhören ins Machen: drei Tipps für Kooperation und Innovation

Schaltschrankbau und industrielle Automatisierung: das Unsichtbare, das alles bewegt
Im Gespräch wird der Schaltschrank als zentraler Ort der Elektrotechnik beschrieben: „in der Kiste ist die Intelligenz, das Gehirn … einer automatisierten Anlage“ (Detlef Klocke). Ein Schaltschrank wird als Gehäuse und Schutzraum für Komponenten erklärt, in dem Elektronik, Steuerung und Kommunikation zusammenlaufen. Die Beispiele sind alltagsnah: vom Kühlschrank über Fabrikprozesse bis zu Transportbändern. Der Punkt dahinter ist klar: Ohne Schaltschrank bewegt sich in der industriellen Automatisierung kaum etwas.

Kooperation als Wissensnetzwerk: Qualität, Austausch und Wissenstransfer statt Silos
Die Schaltschrank Gestalter werden als Wissensnetzwerk und Community beschrieben, die herstellerunabhängigen Wissenstransfer bieten. Ziel ist ein „neutraler Einstieg“, damit Kunden nicht von Anbieter zu Anbieter gehen müssen, um Grundlagen zu verstehen. Gleichzeitig wird der Austausch als Kern gesehen: vom Geschäftsführer bis zur Werkstatt- und Konstruktionsleitung. Die Erfahrung: „Die Probleme sind alle sehr ähnlich … im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden“ (Detlef Klocke). Für Innovationsteams ist das ein übertragbares Muster: gemeinsame Themen gemeinsam bearbeiten, bevor man in Wettbewerb und Einzellösungen abbiegt.

Weiterbildung, Effizienz und Energie: warum das Thema jetzt Druck bekommt
Die Episode verbindet Weiterbildung und Effizienz mit dem größeren Kontext Energie und Energiewende. Im Schaltschrankbau wird eine klare Kostenlogik genannt: etwa 30 Prozent Komponentenkosten, 70 Prozent Prozesskosten. Der Hebel liegt daher weniger im Produktpreis, sondern in besseren Prozessen, weniger Komplexität und mehr Durchblick bei Normen und Regularien. Parallel wird Energie als strategisches Thema aufgezogen: All Electric Society, Sektorenkopplung und Smart Grids. Der Anspruch: nicht nur über Verzicht sprechen, sondern „aufhören, Sachen zu verschwenden“ (Detlef Klocke) und Energie intelligent koppeln, speichern und nutzen.

Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/die-schaltschrank-gestalter-gemeinsam-zu-qualitaet-und-wissen/

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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.

Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/

Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

Transkript

Detlef Klocke: Und wir merken's jetzt schon dadurch, dass wir auch Kommunikationsplattformen, Austauschrunden, auch mit Geschäftsführer unterschiedlicher Schaltschrankbauer, die auch im Wettbewerb zueinander stehen, auf Augenhöhe in den Austausch kommen entsteht dort wirklich Erfahrung dahingehend, dass es wertig ist, sich auszutauschen. Und nicht nur auf Geschäftsführer Ebene, sondern auch auf Werkstattleiter Ebene, auf Konstruktionsleiter Ebene oder auch aus den Ebenen da drunter. Weil die Probleme sind alle sehr ähnlich. Das ist auch so 'ne Feststellung, ja wo man dachte, Mann, ich bin irgendwie total gut und der andere nicht. Nee, die haben alle die gleichen Herausforderungen und Probleme und sie merken, im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden. Klaus Reichert: Innovation entwerfen und Zukunft einfach machen. Hallo, Klaus Reichert hier. Ich bin unabhängiger Berater, kreativer Business Coach und erfahrener Experte für Smart Innovation und Business Design. Ich arbeite remote aus Baden-Württemberg heraus. Gemeinsam mit engagierten Innovationsverantwortlichen und ihren Teams mache ich Unternehmen innovativer. Von Visionen, über frische Ideen und agilen Innovationsmethoden hin zur Innovationsstrategie, neuen Geschäftsmodellen, nachhaltigen Produkten und digitalen Services. So entstehen innovative, agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie. Sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen und Zukunft einfach zu machen. Im Smart Innovation Podcast spreche ich mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Unternehmertum und Verantwortung, gerade im Kontext des Klimawandels. Bei unseren Live-Aufnahmen zum Innovationspodcast können Interessierte Fragen stellen. So wird Innovation lebendig und einfach umsetzbar. Denken Sie daran, es gibt kein Ende von Innovation, nur Starts. Die Schaltschrankgestalter gemeinsam zu Qualität und Wissen. Wir haben heute ein spannendes Thema, das wahrscheinlich den wenigsten irgendetwas sagt. Schaltschränke sind aber überall und Schaltschränke bewegen alles. Ich bin schon sehr drauf gespannt, was Schaltschränke alles ausmacht und wo Schaltschränke im Einsatz sind. Heute im Gespräch ist Detlef Kloke von Phoenix Contact und Matthias Schüler von Rittal. Die beiden sind zentrale Treiber des Gemeinschaftsprojektes Schaltschrankgestalter. Hallo, schön, dass ihr beide mit dabei seid im Podcast. Matthias Schüler: Danke, dass wir dabei sein dürfen, ja. Grüß dich, Klaus. Klaus Reichert: Ja, hallo. Schaltschrank, Schaltschrank, Schaltschrank, Bahnhof, Bahnhof, Bahnhof. Was ist ein Schaltschrank? Für all die Leute, die da überhaupt keine Ahnung davon haben. Matthias Schüler: Also ein, ein Schaltschrank, wenn man so will, ist die Verpackung für die Komponenten, die in dem Schaltschrank drin sind, also die Elektronik, wo die ganze Intelligenz der Maschine, der Anlage zusammenläuft. Und die Komponenten haben so 'n bisschen was Menschliches. Wenn die anfangen zu arbeiten, wird denen warm und die sind ja im geschlossenen Raum und dann muss man die klimatisieren. Und so wird der Schaltschrank in, ja, klimatisiert, sodass die Komponenten eben auch dementsprechend arbeiten können. Klaus Reichert: Also ein, ein Schaltschrank hat was mit 'ner Maschine zu tun oder mit mehreren Maschinen. Da wird richtig drin gearbeitet sozusagen, da passiert was. Da hängen wahrscheinlich auf der anderen Seite auch irgendwelche Steuerungen und Computer und so was dran und das Ganze steht wahrscheinlich in einer Fabrik zum Beispiel. Matthias Schüler: Das kann in einer Fabrikhalle stehen. Das ist die wahrscheinlich die häufigste Anwendung. So, so ist es, ja. Detlef Klocke: Einen Schaltschrank kann man ganz technisch beschreiben, ne. Das ist ein Gehäuse, wo was drin ist. Man kann's aber auch emotional beschreiben, weil das ist das, was Schaltschrankbauer ausmacht. Und zwar ist das in der Kiste ist die Intelligenz, das Gehirn eigentlich einer, einer automatisierten Anlage. Und wenn man sich mal überlegt, wo man überall Schaltschränke antrifft, die man aber nie als Endkunde sieht, fängt das eigentlich heute Abend schon beim gekühlten Bier an. Ja weil dieses Bier kommt üblicherweise schon aus einem Kühlschrank. Wie wird denn dieser Kühlschrank hergestellt? Meist in einer Fabrik mit automatisierten Anlagen, die Blech biegen, die Komponenten zusammenschweißen, die Komponenten einbringen. Diese Steuerung dafür, die wird in einem Schaltschrank aufgebaut. Das Bier wird wahrscheinlich über 'n LKW oder PKW zumindest zum Geschäft oder aus dem Geschäft raus nach dir nach Hause gebracht. Wie werden Autos hergestellt? Die werden auch in einer Fabrik hergestellt. Und wenn man sich dann mal anschaut, allein in so einer Lackieranlage sind zwanzig bis dreißig Schaltschränke da, die dafür sorgen, dass zum richtigen Zeitpunkt runterarbeiten, dass das Transportband weitergeht oder auch, dass einfach Strom da ist, Licht angeht oder sich irgendwas dreht. Und das ist das, was eigentlich die Faszination auch ausmacht. Es ist nicht dieses im Schaltschrank elektrische Kabel verdrahten und irgendwo anschließen und schrauben und beschriften, sondern die Passion, die dahinter liegt, ist, es dreht sich danach was. Im Freizeitpark dreht sich das Karussell, in der Fabrik wird die Abfüllanlage bedient. In dem Transportwesen auf dem Flughafen werden die Kofferbänder angetrieben. Also überall, wo sich irgendwas bewegt, dreht, Licht ist, ist im Grunde ein Schaltschrank im Hintergrund hinter der Fassade dafür zuständig, dass wir ein tolles Leben haben. Klaus Reichert: Das macht man sich so gar nicht bewusst, also A, was es ist, was dafür sorgt, dass das das dann kann und, und dass das im Grunde so 'ne, so 'ne, ich sag mal, einfache Kiste ist – und ich weiß, es ist nicht einfach, das ist mir schon klar – in der in der so viel stattfindet, was unser modernes Leben eigentlich ausmacht, was, was, irgendwas mit Strom eigentlich auch ausmacht, ne. Natürlich haben wir das jetzt nicht unbedingt zu Hause. Da haben wir irgendwelche Sicherungskästen. Das ist jetzt kein Schaltschrank, versteh ich schon auch, aber sobald man vielleicht irgendwie ein bissle was Größeres, 'ne Installation, 'ne Solaranlage oder so was zu Hause mit ein paar Batterien und Wallboxen und so wahrscheinlich in 'nem Mehrfamilienhaus, dann könnte man wahrscheinlich da auch schon 'nen Schaltschrank stehen haben. Matthias Schüler: Also einen Schaltschrank brauchen wir in vielen, in den allermeisten, sage ich mal Branchen. Und die Branchen haben ja unterschiedliche Anforderungen, je nachdem, wenn es in den Bereich Nahrungsmittel geht, zum Beispiel viel Edelstahl mit dabei, so ein Schaltschrank aus, aus Edelstahl. Aber von der Funktion her schützt er die Einbauten. Wenn man so will, ist das die Verpackung für, für die Komponenten. Klaus Reichert: Ja, das, das sind natürlich auch jede Menge Kabelverbinder, irgendwelche Relais, elektronischen Komponenten, irgendwelche Steuerungen, die da eingebaut sind. Ich weiß nicht, was noch alles, ja. Ich, ich hab zwar schon als, als junger Mensch hab ich immer wieder auch in einer Fabrik gejobbt, wo auch ich auch an Schaltschränken gearbeitet hab, aber ist schon sehr, sehr, sehr lange her. Und ich glaub, die Elektronik war damals vor na ja, dreißig, vierzig Jahren noch nicht so ganz ausgereift wie heute das natürlich der Fall ist. Detlef Klocke: Ja, wobei im Grunde ist es genau das Gleiche wie vor vierzig Jahren. Es war auch in irgendeiner Art ein Relais schon da, was an und aus irgendwas geschaltet hat. Und das gibt's heute auch, bloß in 'ner ganz anderen Geschwindigkeit, in einer ganz anderen Wiederholbarkeit, in einer anderen Komplexität weil man einfach Prozesse heute viel schneller, viel komplexer aufbauen kann. Aber diese Grundfunktion der Physik, die dahinter ist, die ist die gleiche wie sie vor zwanzig Jahren. Also insofern erst mal Hut ab, dass du schon so paar Begrifflichkeiten aus dem Schaltschrank herauskriegst, denn das ist es ja, ne. Wenn man sich so einen Schaltschrank, wenn man mal die Gelegenheit hat, den mal mit einem Profi bitte mal zu öffnen und reinzuschauen. Da sind ganz viele Kästlein drin, Kabel drin, die von links nach rechts, oben und nach unten führen. Und das macht nachher auch, warum wir bei den Schaltschrankgestaltern so ein bisschen sind, das aus, weil dort einfach viele unterschiedliche Hersteller in ihrer Spezialdisziplin Sachen dort einbringen. Also Matthias steht ja für Rittal. Rittal ist derjenige, der die Schränke als solches baut. Ähnlich sagen wir Ikea der das aufsetzt und, - Klaus Reichert: Ja, und alle haben immer Köttbullar in der Kantine und so was bei Rittal. Detlef Klocke: Ja, und ich bei Phoenix Contact bin dann einer, der Komponenten und Lösungen liefert, die dann im Grunde das Innenleben ausmachen, die Dekoration machen. Und so geht es genauso unseren Partnern WAGO und, und Siemens, die dort sehr aktiv sind. Und wenn man den fünften im Spiel noch sehen möchte, das Unternehmen EPLAN. Das sorgt halt dafür dass ich vorher so was wie eine IKEA-Fabrikplanung habe, dass es jemanden gibt, der sehr intelligent Pläne zeichnet und konstruiert, nach dem man dann halt wirklich die elektrischen Komponenten montiert und miteinander verdrahtet. Und das macht die Komplexität halt aus, wo es ganz viele Disziplinen im Schaltschrankbau gibt. Klaus Reichert: Ich finde es toll, dass du es gerade angesprochen hast, wer bei diesen Schaltschrankgestaltern mit dabei ist. Da möchte ich auch gleich drauf zu sprechen kommen, weil das ist ja wirklich 'ne interessante Kombination. Vorher ist mir noch eingefallen, weil du es angesprochen hast, ne, diese, diese Planung, diese Gestaltung von einem Schaltschrank ist ja erst mal auch sehr auf Standardisierung aufgebaut. Die hat sehr viel ja Logik auch irgendwie mit dabei, wenn man's richtig macht. Aber die Grundlagen sind schon so, dass das so ist, dass man erst mal sehr übersichtliche Grundkomponenten hat, an die man dann all das, was man da eben dann dranschraubt und macht eben standardisiert ist und, und eben gut zusammenpasst sodass das sehr leicht und fehlerfrei und, und so weiter dann auch eben zusammengestellt und montiert werden kann und auch wieder, auch wieder verändert werden kann mit der Zeit. Matthias Schüler: So ist es. Variabilität ist dort groß, das stimmt. Und die Kundenanforderung ist auch, auch immer anders in der Branche und von daher reden wir von einem sogenannten Systembaukasten, wo wir dann im fünfundzwanzig Millimeter Raster auf die Kundenanforderungen eingehen können. Aber es muss ja auch im Vorfeld geplant werden und es geht ja Strom rein, es geht Strom raus, es sind Komponenten drin und dafür braucht man wie gesagt 'ne Software und da bietet sich eben die EPLAN Software an mit, als funktionales Engineering. So, da geht's ja eigentlich mit los und dann kann man die ganze Wertschöpfungskette dann betrachten, bis dass es nachher in Betrieb ist. Klaus Reichert: Okay, dann lass uns doch kurz mal das durchgehen, wer was macht jetzt in diesem Konzept und dann gehen wir noch drauf ein, was es denn bringt, dass man da oder warum überhaupt so zusammenarbeitet. Also wir hatten schon gehört der Kasten selber und die Grundkomponenten und die, ja, das Denken, das Vordenken des Kastens sozusagen das kommt von Rittal. Phoenix Contact macht viele Komponenten, die dann drin sind. Wir hatten's vorhin angesprochen, Relais, Schalter, Dings und ergänz mich bitte gleich. Dann haben wir 'ne Software und 'ne Planung die ihr angesprochen habt. WAGO müsste noch kurz erklären, was die dann machen. Und Siemens kennt man ja, die machen unseren Kühlschrank hier zum Beispiel auch. Also ein Kühlschrank ist auch mit drin. Detlef Klocke: Fast richtig. Siemens ist ja das Unternehmen, was in diesem Kontext halt auch Komponenten für den Schaltschrank selber herstellt. Also so ähnlich wie ein Wago und ein Phoenix. Das heißt, auf der Ebene sind wir drei sehr hart am Markt im Wettbewerb unterwegs. Das heißt, Phoenix Contact stellt Reinklemmen her, wo zwei elektrische Drähte, Kupferdrähte miteinander verbunden werden. Das Gleiche gibt es auch von Wago und wir diskutieren natürlich am Markt immer drüber, welche Variante am Ende des Tages die bessere ist, weil die unterscheiden sich dann schon im Detail. Und ich glaub, die Zeit wollen wir dafür nicht nutzen, aber über Anschlusstechnik und Reinklemme und Baugröße und Detail, ich glaub, da könnten wir zwei Stunden diskutieren. Ja. Aber am Ende des Tages für dich ist es sehr, sehr gleich, weil am Ende des Tages verbringen zwei elektrische Leiter, die sicher miteinander verbunden werden müssen. So neben diesen, diesen klassischen Anschlusstechniken hast du dann halt auch Automatisierungskomponenten. Du hast Sicherungselemente, du hast Stromversorgung, wo du die Energielevel anpasst. Du hast Überspannungsschutz, du hast Security- und Safety- Komponenten, also funktionale Sicherheit als auch Security-Komponenten, weil in einem Schaltschrank wird heute auch viel über Kommunikation gearbeitet. Also jedes Element hat quasi eine eigene Webpage. Ja es werden Antriebsumrichter dabei gepackt um, um Antriebe in der richtigen Geschwindigkeit zu steuern, damit sie nicht zu schnell, zu langsam und im Gefahrenfall dann auch abgeschaltet werden. Also es gibt ganz, ganz viele Komponenten und ich würde mal sagen, wenn wir unsere Portfolios übereinanderlegen, werden wir wahrscheinlich über fünfhunderttausend verschiedene Produkte haben, die in den Schaltschrank reingehen können. Auf der anderen Seite, dass es doch nicht wieder so modular und ich nehme einen Baukasten ist, sondern dass die Flexibilität halt je nach Applikation sehr groß ist, weil das, was ein Schaltschrank machen kann und steuern kann, ist am Ende halt auch ganz viel wenn wir uns umgucken, was ganz viel unterschiedlich ist, ne. Ob ich jetzt ein Karusell habe oder ob ich eine Abfüllanlage habe. Ob ich ein Kofferband habe oder ob ich jetzt in der Prozesstechnik neue chemische Substanz koche und mische über Wochen. So gibt's dann halt auch unterschiedliche Anforderungen aus den unterschiedlichen Branchen, mit denen so ein Schaltschrankbauer dann auch konfrontiert ist, also verschiedene Normen und Richtlinien, an denen er sich dann halten muss. Und, und insofern ist es schon recht komplex so, so 'n Thema. Aber ich geb dir völlig recht, die Aufgabe ist es zu trivialisieren, weil das muss ja händelbar bleiben. Also in einer, in einer Nachhaltigkeit steckt ja auch das Thema Effizienz drin, ja. Also wenn ich nicht effizient bin, bin ich nicht nachhaltig. Nachhaltigkeit ist aber auch irgendwie wichtig, dass ich morgen noch überhaupt erfolgreich herstellen und verkaufen kann. Und diese, diese ganzen Facetten aufeinander einzulegen, das ist halt genau die Herausforderung, die die Funktion des Schaltschrankbauers wie auch viele anderen im Augenblick wirklich trifft und beschäftigt. Klaus Reichert: Ja, ich wollt's auch nicht trivialisieren, ich verstehe, dass es sehr, sehr wichtig ist. Aber für all die Leute da draußen, ja, da, da haben die meisten wahrscheinlich noch nie was davon gehört, ja. Und deswegen ist ganz gut, wenn man's, wenn man's so schön runterbrechen können. Aber weil, weil du schon sagst, es- es ist, es ist wichtig, sich damit zu beschäftigen. Es ist wichtig, da ich sag mal, auch Qualität und Wissen zu haben oder Wissen zu haben, auch um Qualität erzeugen zu können. In dem Zusammenhang bedeutet es ja auch, dass ihr wahrscheinlich auch oder die einzelnen Unternehmen irgendwann mal gemerkt haben, Mensch da ist vielleicht jetzt irgendwie 'n bisschen, ich sag mal, Wildwuchs oder, oder die Qualität sinkt, weil was weiß ich, wie viele Verarbeiter das irgendwie unwissentlich vielleicht falsch machen, ne. Was war denn dann so der, der Startpunkt dafür, dass jetzt fünf unterschiedliche Firmen zusammenkommen und die Schaltschrankgestalter tatsächlich gegründet haben und gemeinsam dann auch betreiben in Anführungszeichen? Matthias Schüler: Ja, der, ich glaub, der Antrieb ist, dass wir so 'n, 'n, 'n, wir sitzen alle im gleichen Boot, wir sind in der gleichen Branche. Und dass wir so 'ne Netzwerkplattform, Plattform integrieren sozusagen oder, oder bilden, wo wir uns zwischen Schaltschrankbauer, Maschinenbauer, Anlagenbauer, den Herstellern eben unterhalten können. Und was wir auch sozusagen im Hintergrund haben, dass wir in Deutschland, wir wollen ja die Arbeitsplätze in Deutschland halten, dass wir mithelfen, den Wettbewerbsvorsprung haben, dass wir sozusagen die Nasenspitze Vorsprung haben gegenüber den, die weiter östlich liegenden Ländern durch, durch Wissen. Und die meisten Schaltschrankbauer, die sind ja, sag ich mal, kleinere ja, Unternehmen. Und woher wissen die, dass sich irgendwas ändert? Oder, ja, wenn sich Brüssel irgendwas hat einfallen lassen. Und da wollten wir 'n Austausch schaffen, sozusagen, dass, dass die sich informieren können und dass sie wieder den, den gleichen Wissenstand haben und keine Nachteile dadurch. Detlef Klocke: Ja, ich glaube wir, wir sind in so einer veränderten Zeit unterwegs. In der Nachkriegszeit hat uns Wettbewerb wirklich weitergeholfen, uns gegenseitig wieder angeschoben, besser zu werden. Und so ging es auch den Schaltschrankbauern. Es ist genug da, man konnte wachsen. Und wie sagt man so schön, die fetten Jahre sind vorbei. Man muss sich dem internationalen Wettbewerb mehr stellen denn je. Und so geht's uns Wettbewerbern auf Herstellerseite auch. Ich sage mal so, wir haben halt immer wieder diskutiert gerne, weil wir ja ingenieurgetriebene Unternehmen sind, stolz auf unsere Innovation sind. Haben wir gesagt: „Guck mal, meine Produkte sind noch schmaler, die sind noch schneller, die können noch mehr auf gleichem Platzbedarf." Und, und das hat uns mit Sicherheit auch eine Zeit lang angetrieben. Aus Anwendersicht ist das ganz nett, diese Innovation, und die brauchst du auch. Aber da geht's doch viel mehr darum: Wie kann ich denn überhaupt mein Geschäft sichern? Wenn man sich dann wirklich mal in die Schuhe seines Kunden setzt und nicht nur dieses Buzzword Customer Centricity, das wird jedes Unternehmen bei sich auf seiner Homepage stehen haben, in welchen Sprachen auch immer. Wie, wie fasse ich es denn wirklich an? Und wenn man sich dann überlegt, womit haben denn Schaltschrankbauer, was halt 'ne Zielgruppe von uns allen, von Herstellern ist, am meisten zu tun, ist nämlich diese Komplexität in den Griff zu bekommen. Die Regularien, die europaweit sich – du hattest es vorhin mal angedeutet – eigentlich täglich ändern, wo du hinterherkommen musst. Dann gibt's so was wie Green Deal und dann gibt's noch hier irgendwelche Verordnungen über Beschaffungswesen und, und, und. Und dabei zu helfen und den Durchblick zu haben und wirklich von dieser Komponentenperspektive – das muss man ja auch wissen – die Komponenten bei uns sind alle hochautomatisiert hergestellt. Das heißt, vom Preispunkt her ist da nicht wirklich mehr ein Hebel zu erwarten. Und wenn man sich heute einen Schaltschrankbau als, als Funktion, als Unternehmen anschaut, ist ungefähr dreißig Prozent Komponentenkosten und siebzig Prozent Prozesskosten, die die haben. Und dabei eher zu sagen, lass uns schauen, wie wir an diesen siebzig Prozent Prozesskosten Effizienzhebel dran bekommen das, das wäre ganz gut. Und ehrlicherweise diesen Prozess beim Kunden von A bis Z, den versteht kein Unternehmen von uns alleine. Auch wenn die Brands zu den Top eins oder zwei in ihrem Segment gehören. Also das sind wirkliche gute Marken, die auch viel Know how haben. Aber ein ganzheitliches Verständnis für den Schaltschrankbau kriegt man nur gemeinsam hin, weil es einfach verschiedenste Prozessschritte sind. Und dann ist es halt relativ einfach, wenn man dann irgendwann sagt, ich möchte mich wirklich um den Kunden kümmern und verstehen, wo seine Pain Points sind, wo seine Probleme und seine Herausforderungen sind. Dann merkt man relativ schnell, das ist dann gemeinsam wie immer im Leben dann doch stärker und besser, ne, als wenn jeder alleine drauf losgeht. Gemeinsam kommt man weiter. Und da sind wir vorwettbewerblich, das ist kartellrechtlich auch noch mal wichtig, aber auch von uns so gelebt, sind wir vorwettbewerblich wirklich in den Austausch gegangen, um, um ja der Branche wirklich dabei zu helfen ja auch morgen noch erfolgreich mit deutschen Randbedingungen oder europäischen Rahmenbedingungen weltweit ihr Geschäftsmodell, ihr Geschäft in die Zukunft zu treiben. Klaus Reichert: Was ich ja am Anfang 'n, 'n bisschen ignoriert hab zu sagen, ist die Schaltschrankgestalter ist ja 'n Mix aus verschiedenen Komponenten, könnte man so sagen. Zuerst mal ist natürlich 'n Versam, Zusammenschluss von wichtigen Playern im Schaltschrankbereich um das Thema Schaltschrank hochzuhalten. Das ist vielleicht 'ne, 'ne einfache Beschreibung. Gleichzeitig gibt's eben aber auch eine, eine Wissensplattform online, eine Community, bei der man sich austauschen kann, wo man auch voneinander lernen kann. Ihr macht jede Menge Präsenz auch. Ihr seid auf Messen und informiert eben darüber schaut, dass dann sozusagen diese Themen an den Mann und an die Frau kommen. Wobei ich würd, könnt mir vorstellen, das sind hauptsächlich Männer, die da irgendwie tätig sind in dem Bereich. Und ihr macht dann zum Beispiel auch Veranstaltungen wie das, das Schaltschrankfestival. Ja, wo dann wahrscheinlich noch DJs auftreten und so. Also das hat mich richtig gefreut, wie ich das gesehen hab. Hab ich noch was vergessen so in der Aufzählung? Detlef Klocke: Ja, im Grunde ist es, ist es schon das Relevante, ne. Also wir haben zum einen diesen, diesen Punkt des Wissenstransfer. Wo wir halten, ja, im Marketing würde man jetzt sagen, neutralen Einstieg in die Customer Journey, das Kunden bietet. Also ein Kunde muss nicht zu Rittal hingehen und dort fragen und danach zu Eplan und danach zu Wago, um dann irgendwas zu vergleichen, sondern wir bieten im Grunde genau diesen Wissenstransfer Einstieg herstellerunabhängig an. Natürlich mit dem Know-how unserer Unternehmen, klar. Aber da geht's wirklich um, um, um fachlich sachliche Themen und nicht um, um Wettbewerb und, und Produktvergleiche. Und das ist so ein Erfolgsfaktor, den wir spüren. Das war halt nicht um die neuesten Produkte und Innovationen ran, sondern dass wir an der Stelle wirklich den neutralen Einstieg über Technologien uns anschauen. So und das andere hattest du erzählt, es ist 'n Festival. Da können wir gerne noch mal näher drauf eingehen. Und was es noch ist, und das wird gerne unterschätzt, ist einfach 'ne Austauschplattform. Klaus Reichert: Ja. Detlef Klocke: Das heißt, wo Gleichgesinnte mit Gleichgesinnten reden. Also wir haben in Deutschland nominal gesehen ungefähr sechstausend Schaltschrankbauer. Das sind Unternehmen, die typischerweise zwischen zwanzig und hundertzwanzig Menschen groß sind. Die sind sehr handwerklich geprägt und typischerweise sehr regional ausgeprägt. So diese sechstausend, die kann man mit Sicherheit noch mal runterdampfen auf Relevante, dann ist man ungefähr bei der Hälfte, aber immerhin noch dreitausend Unternehmen, aber die irgendwie in ihrer Blase mit ihren Kunden vor Ort unterwegs sind. Und wir merken's jetzt schon dadurch, dass wir auch Kommunikationsplattformen, Austauschrunden, auch mit Geschäftsführer unterschiedlicher Schaltschrankbauer, die auch im Wettbewerb zueinander stehen, auf Augenhöhe in den Austausch kommen entsteht dort wirklich Erfahrung dahingehend, dass es wertig ist, sich auszutauschen. Und nicht nur auf Geschäftsführer Ebene, sondern auch auf Werkstattleiter Ebene, auf Konstruktionsleiter Ebene oder auch aus den Ebenen da drunter. Weil die Probleme sind alle sehr ähnlich. Das ist auch so 'ne Feststellung, ja wo man dachte, Mann, ich bin irgendwie total gut und der andere nicht. Nee, die haben alle die gleichen Herausforderungen und Probleme und sie merken, im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden. werden ich glaub, das ist so eine, die man mit KPIs nicht gut untermauern kann, aber eins der wichtigsten Facetten dabei, dass wir dort 'ne Plattform bieten und einen Rahmen schaffen, in dem sich dann halt Schaltschrankbauer auf Augenhöhe untereinander, aber auch mit uns Herstellern, davon partizipieren wir auch, austauschen können. Klaus Reichert: Ja, hört sich, hört sich wirklich gut an. Ich, ich freu mich da immer über, wenn ich, wenn ich solche Punkte höre weil wir zum Beispiel auch bei dem Netzwerk Transformative in der Region Heilbronn-Franken genau so 'n Projekt haben. Das ist virtuelle OEM, wo's darum geht, eben unterschiedlichste Player zusammenzubringen, um bestimmte Unternehmensfunktionen oder Themen und so weiter eben leichter, einfacher gemeinsam zu, zu erledigen, ne? Und da, da seid ihr einfach ein tolles Beispiel dafür. Ich weiß, ihr seid nicht im Rahmen dieses Projektes entstanden, aber es ist einfach ein super Beispiel. Was ich verstehe, ist Wissen erfahren ist wichtig in dem Kontext. Austausch ist sehr, sehr wichtig. Und zwar, das ist dann persönlich oder auch auch online. Das ist auf allen Ebenen eigentlich auch. Man erfährt da auch über neue Produkte, neue Verfahren, neue Systeme, neue Trends. Ja, tauscht, tauscht Erfahrungen aus. Im Grunde ist es ja dann auch so 'ne gewisse, 'ne Weiterbildung für zum Beispiel die Elektriker, die Schaltschränke dann tatsächlich montieren. Kann man das so auch sehen, dass ihr da quasi helft so 'ne Art lebenslanges Lernen fast schon zu etablieren? Matthias Schüler: Also lebenslanges Lernen würd ich jetzt vielleicht so nicht sagen. Natürlich verändert sich immer alles, aber wir unterstützen natürlich schon dabei. Und die Branche hat Nachwuchssorgen, ja. Auch der Fachkräftemangel ist ja da und da unterstützen wir schon auch die, die Schaltschrankbauer mit, ja, mit, mit, mit Wissen, wie sie da drangehen können. Und wo wir mal mit angefangen haben, ist ja die, die Initiative selbst und wir haben's ja auch dann entwickelt zu einer Community, wo man auch unter dem, dem Hashtag „Ich bin Schaltschrankgestalter" mitwirken kann und sich auch selbst einbringen kann und auch fragen kann, und das geht auch nur gemeinsam. Also das ist jetzt, wir sind zwar fünf Unternehmen, wenn man so will, heterogen, aber irgendwo sind wir dann homogen zusammen, um, um die Branche zu unterstützen und auch dann einzelne Fragen, wie jetzt hier bei der Ausbildung zu, zu unterstützen. Detlef Klocke: Aber du hast völlig recht. Wir haben im Augenblick ungefähr sechzig Fachvideos auf unserer Mediathek unter www.schaltschrankgestalter.de kostenlos zum Anschauen die jetzt im Laufe der Zeit entstanden sind. Die dauern so zwanzig bis vierzig Minuten jeweils, sind dann Fachexpertise, wo Geschäftsführer ihre Mitarbeiter hingeben und sagen: „Guck dir das bitte an und darüber kriegst du dann das Thema Weiterbildung." Wir, wir sehen auch dass das von Berufsschulen das Material genutzt wird und dort einzelne Aspekte rausgegeben werden wie jetzt die komplette Anwendung ist, weil das ist uns wichtig, nicht irgendwie ein Hochglanzprospekt zu machen, sondern das, was die Leute wirklich, wirklich hands-on brauchen. Und das zeigt auch so die Zahlen mal an, also für uns. Mal schauen wir haben dieses Jahr wieder zwölf Webinare neu aufgesetzt, das heißt jeden Monat eins und wir haben siebentausendfünfhundert Anmeldungen für diese Webinare und für den Profi unter uns mit siebenundsiebzig Prozent Teilnehmerquote im Augenblick doch eine sehr gute Reichweite mit einer sechsundneunzigprozentigen Quote des Dabeibleibens. Das heißt, es wird wirklich konsumiert und genutzt, weil es einfach das-- dabei hilft, sein eigenes Wissen zu verbessern und sein eigenes Wissen auf, auf Aktualität zu halten, das Anwenderwissen. Das ist schon ein sehr, sehr wichtiger und relevanter Part in unserem Angebot, ja. Matthias Schüler: Und bei dem ersten Schaltschrank-Festival hatten wir auch den, den Ausbildungstruck oder den Truck von, von der M und E, also Metall- und Elektroindustrie dort. Und hatten auch die Berufsschulen angeschrieben, um dafür Werbung zu machen, dass auch sozusagen die, die jetzt aus der Schule kommen sich, ja, informieren können über diesen Ausbildungsberuf. Oder die Ausbildungsberufe, die die Branche bildet. Klaus Reichert: Und da ihr was Spannendes gezeigt habt, Bratwurst und Bier angeboten habt, war wahrscheinlich die Nachfrage auch groß. Detlef Klocke: Ja, das Bier haben wir natürlich zurückgehalten, Klaus Reichert: Das alkoholfreie Bier. Detlef Klocke: Nein, die Nachfrage ist da und was du ja auch anfangs selber von dir erzählst, ne. Also wer kennt überhaupt einen Schaltschrank? Wer weiß, was in der Elektrotechnik überhaupt für Optionen gibt welche Ausbildungsberufe das gibt? Ich meine, als Heranwachsender, ist ja auch kein Geheimnis, kennst du Friseur, kennst du Arzt. Influencer. Kennst du Feuerwehrmann und das, was in deiner Familie vielleicht noch existiert. Ja, woher soll man wissen, was ein Schaltschrankbauer macht? Wofür überhaupt? Und dann das zu transportieren, haben wir uns mit auf die Fahne geschrieben, ja. Klaus Reichert: Ich finde auch das Thema Elektrik, Elektronik sehr, sehr spannend, obwohl ich selbst so, ich sag mal, null Zugang dazu hab. Also ich hab's tatsächlich schon versucht, aber ich glaub, mental krieg ich's nicht wirklich hin. Dumm ist ja man sieht's nicht, man schmeckt's nicht, man, man riecht's nicht oder so was. Und wenn man's dann irgendwie spürt oder riecht, ist zu spät. Ja, das ist dann schon 'n bisschen ungeschickt. Jetzt habt ihr ja auch euch ich sag mal, euer Leben lang mit dem Thema Strom beschäftigt. Strom, Elektrizität, Elektromobilität und all diese Dinge, ne, beschäftigen uns ja auch als Gesellschaft sehr stark. Detlef zum Beispiel, du, was, was bedeutet das Strom für dich? Was bedeutet Elektrizität für dich? Wie bist du dazu gekommen? Detlef Klocke: Ja, wie bin ich dazu gekommen? Mein Vater hat bei der Deutschen Eisenbahn gearbeitet. Da gab es einen Ausbildungsberuf, Elektriker, den hat mein Bruder schon gemacht und dann bin ich da auch gelandet. Familienthema sozusagen. Also durch Zufall familiengeführt. Aber wenn man sich dann mal ein bisschen damit auseinandersetzt und, und merkt, wie coole Sachen man auch mit Strom machen kann und wenn man mal schaut, wie das normale Leben davon abhängig ist, ja, sei es nur, dass man mal überlegt, wenn jetzt ein Stromausfall ist was dann mit den Kühlschränken passiert, wo gerade das Bier gekühlt wird. Was denn passiert, wenn mein Handy keinen Strom mehr hat, um geladen zu werden? Was denn passiert, wenn mein WLAN-Router keine Energie mehr hat? Dann sehen wir, Strom ist wirklich existenziell im Mittelpunkt unseres Lebens und ich sage auch unseres Wohlstandes. Und wenn man das noch ein bisschen größer sich anschaut, dann, dann ist Wohlstand von elektrischer Energie abhängig. Also man kann sich ja anschauen, alle Nationen, die in irgendeiner Art jetzt eine erhöhte Wertschöpfung hinbekommen, machen das auf Grundlage von elektrischer Energie und noch ganz vielen anderen Themen. Und wir bei Phoenix Contact glauben auch daran, dass elektrische Energie wirklich morgen nahezu Grenzkosten null zur Verfügung stehen wird durch diese ganzen regenerativen Energieerzeugungsanlagen, die langsam entstehen und wir da wirklich in einer All Electric Society ankommen werden. Und wir sehen uns da als Wegbereiter, als Empower, dort, dort hinzukommen, weil wir davon überzeugt sind, dass das wirklich der Schlüssel für eine nachhaltige Welt, für eine Welt in einem gesunden und friedlichen Miteinander ist. Und, und insofern kann man das von ganz klein aufziehen, ja. Die Märklin-Eisenbahn oder Fleischmann-Eisenbahn, die läuft mit Strom schon in den Kindesstuben und das Elektromobil ist nicht zuletzt dann das, was auf der Straße läuft und alles, was zwischendurch passiert, ist mit Strom verhaftet. Elektrische, aber auch thermische Energie, das sollte man fairerweise auch noch dabei tun. Und das ist, das ist das Spannende dabei. Und, Sorry, aber ich bin jetzt schon wieder so am Erzählen, weil, weil das Schöne ist, es ist ja alles erfunden. Wenn wir es nur intelligent anwenden und intelligent zusammenbringen, dann, dann wird es ja noch viel spannender. Wir sprechen ja gerne über Sektorenkopplung. Also wenn zur richtigen Zeit Energie entsteht, gespeichert oder genutzt wird und das alles intelligent miteinander verkoppelt hat, dann bin ich da auch gar nicht böse. Denn wir diskutieren in einer Nachhaltigkeitsdiskussion immer über das Thema Verzicht. Wir müssen, wir müssen was verzichten irgendwo drauf. Und ich glaube wir müssen einfach mal aufhören, Sachen zu verschwenden. Ja? Und deswegen bleibe ich dabei: Nachhaltigkeit beginnt nicht beim Verzicht, sondern bei der Verschwendung, die wir vermeiden. Und da ist elektrische und thermische Energie der Schlüsselfaktor drin. Vielen Dank für, für diese, diesen Überblick. Ich, ich find ja auch wir haben uns natürlich sehr, sehr stark dran gewöhnt an dieses Thema Elektrizität, aber wir vergessen eben, dass es das seit ungefähr hundert Jahren, hundertzehn, hundertzwanzig, hundertdreißig Jahren ungefähr erst gibt, ja. Also Elektrizität gibt's natürlich schon länger, aber dass es wir wirklich anwenden können, dass wir was draus machen, dass es unseren Komfort verbessert, unsere Produktivität verbessert Distanzen eben zusammenbringt und, und, und. Ja, das ist so viel, da steckt ja so viel Anwendung dahinter und es macht eine relativ einfache Infrastruktur, ne. Man braucht nicht noch hundert verschiedene Leitungen, die irgendwas anderes transportieren, wie zum Beispiel Gas oder so. Einfach ein Stromkabel, das ja am Ende sogar noch, ich glaub ja, sogar noch theoretisch auch Daten transportieren könnte. Ja, egal. Okay Matthias, gibt's vielleicht etwas, was, was dich jetzt so zum Strom gebracht hat? Was etwas an Strom auch begeistert? Matthias Schüler: Also ich komm eher aus von der Maschinenbau-Seite, hab 'ne klassische Lehre gemacht, aber während des Maschinenbaus durfte ich auch drei Semester E-Technik studieren und schon mal reinschnuppern. Und natürlich durch die, durch die Kunden, muss ich sagen, im Endeffekt hab ich mich dann viel damit beschäftigt und auch ich mal durch die Planung eben mit E-Plan, mit der Anwendung, mit der Software. Und was Detlef eben gesagt hat, ja, die, die All Electric Society fasziniert mich auch. Ich mein, dies, der Begriff ist in den siebziger Jahren entstanden, hat aber, ich glaub, so die 2010, als man mit der Energiewende angefangen hat oder darüber gesprochen hat, so, so, so 'n Zukunftsbild bekommen. Und wenn man dann noch 'n bisschen weitergeht und sagt, die Energieinfrastruktur ist eigentlich das Thema, wie, wie kann man das zusammen verbinden, die Datenflüsse? Wie kann man das Ganze effizient machen? Wie kann man das Ganze koppeln? Und da haben wir riesen Möglichkeiten und, und da seh ich auch also für uns den einzigen Weg und wir müssen von den Fossilen, sag ich mal weg und da bleibt die Elektrizität aus erneuerbaren Energien. Klaus Reichert: Ja, tolles Thema. Detlef Klocke: Das ist das Schöne dabei, der Kern dabei, damit das alles funktionieren kann, passiert halt im Gehirn, im Schaltschrank. Klaus Reichert: Ja, ich wollte auch gerade sagen, also die im, im, die Ausbildungsberufe zum Beispiel haben sich ja stark gewandelt. Es gibt keinen Automechaniker oder Mechanikerin mehr. Das sind jetzt Mechatroniker. Die lernen ja eben nicht nur das Mechanische, sondern halt auch das Elektrische und Elektronische und damit auch umzugehen. Und, und schon haben wir die Verbindung eben gemacht von, von mehreren Komponenten, die man halt einfach wissen muss, die man zusammenbringen können muss, um dann das Optimale draus zu machen. Und ich kenne mich da jetzt nicht aus, aber ich denke mal, gerade in dem Bereich Elektriker Lehrberuf werden sich ähnliche Sachen grundsätzlich auch getan haben, ja, dass man eben tatsächlich das Thema Elektronik natürlich auch hat, was man ja auch braucht, Software um, um zum Beispiel, wie wir es jetzt gerade angesprochen hatten, schon auch in 'nem, in 'nem Stromnetz, in 'nem großen deutschlandweiten Stromnetz eben immer mehr brauchen, damit das alles zusammengeschaltet werden kann. Und Regeln, also angepasst werden kann Verbrauch an, an, an Erzeugung und so weiter. Also es sind einfach spannende Themen, finde ich, die sehr zukunftsträchtig sind und auf der anderen Seite auch ja, nicht so im Vordergrund in der öffentlichen Wahrnehmung auch stehen, finde ich. Detlef Klocke: Wobei auf der anderen Seite irgendwie schon, weil wir sprechen alle irgendwo von ein Blackout oder ähnliches oder wir haben ja in der Vergangenheit auch gemerkt wenn ich mich an Berlin erinnere oder ähnliches, wenn es Anschläge auf unsere Infrastruktur gibt, dass wir davon natürlich maßgeblich abhängig sind. Und man, man muss einfach ein Stück weit auch verstehen, wenn wir über Energieversorgung sprechen, die Netze sind halt aufgebaut worden, wo es halt ein Kraftwerk gab und dann Unterverteilnetze bis ins Gebäude rein der musste quasi in eine Richtung fließen. So, und heute hat jedes zweite Haus oder mittlerweile vielleicht auch jedes Haus auch eine PV-Anlage bei sich dabei. Und wir speisen halt von tausenden Stellen in einer Gemeinde Energie in dieses Netz rein, was dafür gar nicht gebaut ist. Und genau dieses dann umzugestalten in Richtung von Smart Grids, dass man sagt ich weiß, wo welche Energie entsteht und verbraucht wird und wann ich sie wo speicher. Das ist technologisch alles möglich, aber das müssen wir auch tun. Und das sind diese großen Infrastrukturprojekte, die wir auch wirklich fördern und fordern müssen die aber in der Geschwindigkeit, wie wir sie auch heute politisch aufsetzen ja nicht schnell genug aus meiner Sicht gehen. Und da glaube ich wird noch mal klar, wie abhängig wir alle davon sind und auf diese Infrastruktur Herausforderung, glaube ich, auch aktiv agieren müssen. Klaus Reichert: Ich finde es jetzt spannend, dass du es gerade so ansprichst, weil das ist ja tatsächlich da tut sich sehr, sehr viel. Wir, wir als normale Menschen sieht man das nur, wenn dann vielleicht irgendwo eine neue Stromleitung oder so was entsteht. Aber es ist eben notwendig, hier zu investieren. Erstaunlicherweise wird wird immer wieder über Kosten gesprochen. Ist ja auch in Ordnung, ne, aber es ist am Ende ist es eine Investition, die dazu führt, dass langfristig die Kosten wiederum sehr viel geringer sind, unter anderem, weil sie eben zum Beispiel aus Wind, Sonne sehr, sehr stark dann vielleicht sogar im Überschuss dann auch da sind. Das hast du ja auch angesprochen, dass das durchaus ein Thema auch ist aber vor allem natürlich CO₂-neutral ohne Verbrauch von knappen Rohstoffen und, und, und. Die dann die Sachen, die da halt dann, dann auch mit dranhängen. Dass das natürlich ein dickes Brett ist und dass die Zusammenspiel von das Positive auf das die Lösung orientierte Zusammenspiel eben von vielen Playern notwendig macht, ist klar. Das ist nicht einfach, aber da finde ich es toll, dass ihr schon im Kleinen, ja, fünf Partner ist natürlich schon auch ordentlich, aber dass ihr das schon schafft oder auch geschafft habt, da zusammenzukommen. Was mich da jetzt vielleicht noch interessieren würde, ist so eine Partnerschaft und, und so, so ein Konzept entwickelt sich ja auch weiter. Was ist denn so der, der Ausblick jetzt für euch? Gibt's da vielleicht etwas, was ihr zum Beispiel als Nächstes noch geplant habt oder noch vorhabt? Matthias Schüler: Ja, da reden wir gerade drüber, aber wir wollen das noch nicht kommunizieren. Klaus Reichert: Okay, gut. Aber ihr habt Ideen, ne, wie ihr das dann weitermacht. Matthias Schüler: Ja, wir haben Ideen und da, da sind wir gerade, haben wir sogar Montag drüber gesprochen. Also gestern haben wir so 'n Konzept vorgestellt wie wir da was, was wir noch anders, was wir noch zusätzlich machen können. Aber das, das müssen wir noch ein bissel, bissel festigen, sage ich mal. Klaus Reichert: Ja, okay. Detlef Klocke: Nee, sagen wir so, Klaus, es scheitert nicht an Ideen, was wir noch machen können. Klaus Reichert: Das glaube ich, ja. Detlef Klocke: Es, es scheitert wie immer ein Stückchen weit dran und das darf man halt nicht unterschätzen. Wir müssen es priorisieren. Ja. Ja? Und ich glaube, das hilft uns allen weiter, wenn wir Sachen priorisieren und die dann richtig machen, als wenn wir zehn Sachen anfangen und nur halbherzig machen. Und Ideen gibt's bei uns in dem Team genug weil das, wie der Name schon sagt, als Gestalter ist man immer kreativ und als Kreativer hat man immer wieder Ideen, was anders oder neu zu machen. Und das ist auch so 'n bisschen das, wo wir drauf oder für inspirieren wollen. Geh mal aus deiner Komfortzone raus, probier mal was. Auch wenn du nachher merkst, das war vielleicht nicht gut hast du ja keinen Fehler gemacht, sondern du hast was gelernt, wie du es beim nächsten Mal besser machen würdest. Und das ist so 'n bisschen das, wo wir auch immer wieder und das ist auch so 'n Grund für diesen Podcast erzählen wollen von dieser Begeisterung, die entstanden ist, nachdem man am Anfang vielleicht auch sehr vorsichtig sich erst annähern musste, weil das war zu Anfangszeiten nicht normal, dass Wettbewerber miteinander sprachen. Und bis heute ist es in den Unternehmen immer noch so, dass es natürlich auch welche gibt, die sagt: „Warum tut ihr mir das? Müssen wir das überhaupt? Das kann doch alleine besser." Und da muss man einfach auch mal ich sag mal, 'n Rücken gerade machen und für 'ne Sache einstehen die man gestartet hat und dafür auch werben und auch die, die Ergebnisse und Erkenntnisse teilen. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig. „Tu Gutes und rede drüber", hieß es immer so früher bei uns, ja. Klaus Reichert: Ja, ich finde auch, mit diesem begriff des Schaltschrankgestalters gebt ihr ja den Menschen, die in diesem, in dieser Industrie, in dieser Branche arbeiten, auch 'ne gewisse Identität, ja. Das ist jetzt nicht einfach also das ist 'n sehr, sehr hochwertiger Anspruch oder so hochwertige Identität, die ihr den Menschen da mitgebt. Und das hat mir sehr gut gefallen, wie ich das zum ersten Mal so gesehen hab, weil Gestaltung würde man im Normalfall immer bei Designern oder so sehen, ja, und nicht bei, bei einem Team von Elektrikern zum Beispiel. Also das finde ich 'n, 'n sehr, sehr wichtiger Teil auch in dem Zusammenhang. Jetzt haben wir natürlich einiges schon davon gehört, aber mir wär's wichtig, dass wir's vielleicht noch mal zusammenpacken. Ihr wisst ja, für den Podcast ist es wichtig, vom Zuhören ins Machen zu kommen. Wa-was wären denn so, so vielleicht drei Tipps drei Erfahrungen, die ihr gemacht habt für Kooperationen, die ihr jetzt anderen mitgeben könnt, die vielleicht so was Ähnliches wie die Schallschrankgestalter auf den Weg bringen wollen in einer anderen Branche? Matthias Schüler: Also ich würd da auf jeden Fall sagen, mutig sein, für Veränderung einstehen und irgendwo, je nachdem, wie der Zusammenschluss ist, sitzen wir alle im gleichen Boot und wir haben alle die gleichen Themen und jeder arbeitet in seinem Silo dafür. Und ich glaub, da liegt 'ne Menge Potenzial wettbewerbsfähiger zu werden generell. Also ich glaub, dass das Konzept sich auch auf viele Branchen übertragen kann. Aber man muss über seinen Unternehmensschatten springen und auch bereit sein, das zu wollen. Detlef Klocke: Wartet nicht auf 'n Auftrag von einer Chefin oder eines Chefes, in dem ihr dann euch, euch bewegen könnt, sondern wenn ihr 'ne Idee habt und dran glaubt, dass da was Gutes raus klimmen könnte, dass dort was raus wachsen könnte, dann, dann tut es. Ihr könnt nachher noch genug erklären, aber fangt erst mal an. Eine Sache, aber konsequent steht dafür ein. Denn wie sagt unsere Mitgestalterin, die Gabriele Geiger, immer so schön machen ist krasser als wollen. Klaus Reichert: Sehr schön. Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und heute mit dabei wart. Detlef Klocke: Vielen Dank für die Fragen und die Zeit. Danke dir. Klaus Reichert: Das war der Smart Innovation Podcast. Wir führen diese Gespräche um engagierten Menschen, die etwas bewegen wollen, eine pragmatische Hilfe zu den Themen zu geben. Wenn Sie etwas aus dem Gespräch mitnehmen, dann abonnieren und bewerten Sie bitte die Show bei Ihrer Podcast-Plattform. Für alle, die weiter im Thema bleiben wollen, Extras zur Episode, ein Transkript und die Möglichkeit für Kommentare sind in den Shownotes verlinkt. Der Smart Innovation Podcast wird unabhängig produziert von mir, Klaus Reichert, im Südwesten Deutschlands. Vielen Dank fürs Zuhören und denken Sie daran, es gibt kein Ende von Innovation, nur Starts.