Orange is the new Green: dezentrale Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen
26.05.2026 40 min Klaus Reichert
Zusammenfassung & Show Notes
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/
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Dezentrale Wasserstoffanlagen können regionale Reststoffe hocheffizient verwerten und gleichzeitig kommunale Entsorgungsprobleme lösen. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach und Innovationsexperte, spricht in Episode 163 des Smart Innovation Podcast über ein zukunftsweisendes Verfahren zur Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen. Gesprächspartner ist Rolf Schmitt, Gründer und Geschäftsführer des Startup byho. Das Unternehmen wandelt kommunale Abfälle wie Klärschlamm in wertvolles Synthesegas aus Biomasse um. Das Ergebnis ist echter biogener Wasserstoff, der in der Fachwelt auch als oranger Wasserstoff bezeichnet wird. Das System soll Kommunen wirtschaftlich entlasten und eine krisensichere, regionale Wertschöpfungskette für Energie etablieren.
Kapitel & Zeitmarken
00:00 Einleitung & Vision: Nachhaltige Prozesse durch byho
01:55 Markenname und Positionierung von byho
04:30 Oranger Wasserstoff: Die Farblehre der Energie
05:00 CO2-negativer Wasserstoff: So entsteht eine CO2-Senke
06:40 Systemdenken und Kopplung mit der chemischen Industrie
08:40 Komplexität reduzieren in der Kommunikation
09:55 Kommunen im Fokus: Regionale Wertschöpfungskette Energie
11:10 Klärschlamm Verwertung Wasserstoff & Abwärmenutzung
11:55 Das Team: Junge Forscher und Ingenieure gewinnen
13:45 Die Gründerstory: 25 Jahre Forschung und Durchhaltevermögen
14:45 Neugründung, Investoren und staatliche Fördermittel
17:50 Regulatorik, Abfallrecht und Genehmigungsverfahren
20:40 Klärschlammasche und Phosphorrückgewinnung
22:25 Gärreste nutzen Biogasanlage: Kreisläufe schließen
23:10 Das Geschäftsmodell: Anlagenverkauf statt Eigenbetrieb
23:40 Die Pilotanlage und die nächsten Schritte zur Skalierung
26:20 Vier unbezahlbare Tipps für angehende Gründer und Innovationsteams
Einblicke in die Episode
1. Was ist Oranger Wasserstoff und wie entsteht er?
Biogener Wasserstoff aus Reststoffen wird in der Energiewirtschaft als oranger Wasserstoff klassifiziert. Das alte Startup byho nutzt einen thermochemischen Reaktor, um organische Abfälle zu spalten. Dabei entsteht ein hochreines Synthesegas aus Biomasse, das primär aus Wasserstoff und CO2 besteht. Da der Kohlenstoff zuvor von den Pflanzen via Photosynthese aus der Luft aufgenommen wurde, ist das Verfahren von Natur aus CO2-neutral. Wird das entstehende CO2 im Prozess isoliert und dauerhaft in der chemischen Industrie gebunden, arbeitet die Anlage als CO2-Senke. Es entsteht CO2-negativer Wasserstoff, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt.
2. Kommunale Kreislaufwirtschaft und die Lösung von Entsorgungsproblemen
Das technologische Konzept adressiert gezielt die drängendsten Probleme von Städten und Gemeinden. Dezentrale Wasserstoffanlagen ermöglichen eine hocheffiziente Klärschlamm Verwertung und Wasserstoff vor Ort. Zudem können Betreiber die Anlage erweitern und Gärreste nutzen um Biogasanlage-Kreisläufe damit zu schließen. Anstatt teure Entsorgungsgebühren für Klärschlamm zu zahlen, erzeugen Kommunen hiermit grundlastfähige Energie. Ein starker Zusatznutzen für die Umwelt liegt in der stofflichen Verwertung der Rückstände: Aus der verbleibenden Klärschlammasche kann eine gezielte Phosphorrückgewinnung erfolgen, wodurch wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben.
3. Das Geschäftsmodell und der Weg zur industriellen Skalierung
Die Innovationsstrategie von byho ist differenziert. Das Geschäftsmodell sieht ausschließlich den Verkauf schlüsselfertiger Anlagen an Kommunen, die Industrie oder Projektgesellschaften vor. Ein Eigenbetrieb der Anlagen ist nicht geplant. Gründer Rolf Schmitt setzt bewusst auf dezentrale Wasserstoffanlagen, die auf das Reststoffaufkommen von Regionen mit rund 100.000 Einwohnern zugeschnitten sind. Dies verhindert unnötigen Mülltourismus über weite Strecken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer Testanlage im Jahr 2025 befindet sich aktuell die erste kommerzielle Pilotanlage nahe Frankenthal im Bau. Diese wird stündlich etwa 50 Kilogramm Wasserstoff produzieren.
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Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/orange-is-the-new-green-dezentrale-wasserstoffproduktion-aus-biogenen-reststoffen/
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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/
Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Kapitel & Zeitmarken
00:00 Einleitung & Vision: Nachhaltige Prozesse durch byho
01:55 Markenname und Positionierung von byho
04:30 Oranger Wasserstoff: Die Farblehre der Energie
05:00 CO2-negativer Wasserstoff: So entsteht eine CO2-Senke
06:40 Systemdenken und Kopplung mit der chemischen Industrie
08:40 Komplexität reduzieren in der Kommunikation
09:55 Kommunen im Fokus: Regionale Wertschöpfungskette Energie
11:10 Klärschlamm Verwertung Wasserstoff & Abwärmenutzung
11:55 Das Team: Junge Forscher und Ingenieure gewinnen
13:45 Die Gründerstory: 25 Jahre Forschung und Durchhaltevermögen
14:45 Neugründung, Investoren und staatliche Fördermittel
17:50 Regulatorik, Abfallrecht und Genehmigungsverfahren
20:40 Klärschlammasche und Phosphorrückgewinnung
22:25 Gärreste nutzen Biogasanlage: Kreisläufe schließen
23:10 Das Geschäftsmodell: Anlagenverkauf statt Eigenbetrieb
23:40 Die Pilotanlage und die nächsten Schritte zur Skalierung
26:20 Vier unbezahlbare Tipps für angehende Gründer und Innovationsteams
Einblicke in die Episode
1. Was ist Oranger Wasserstoff und wie entsteht er?
Biogener Wasserstoff aus Reststoffen wird in der Energiewirtschaft als oranger Wasserstoff klassifiziert. Das alte Startup byho nutzt einen thermochemischen Reaktor, um organische Abfälle zu spalten. Dabei entsteht ein hochreines Synthesegas aus Biomasse, das primär aus Wasserstoff und CO2 besteht. Da der Kohlenstoff zuvor von den Pflanzen via Photosynthese aus der Luft aufgenommen wurde, ist das Verfahren von Natur aus CO2-neutral. Wird das entstehende CO2 im Prozess isoliert und dauerhaft in der chemischen Industrie gebunden, arbeitet die Anlage als CO2-Senke. Es entsteht CO2-negativer Wasserstoff, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt.
2. Kommunale Kreislaufwirtschaft und die Lösung von Entsorgungsproblemen
Das technologische Konzept adressiert gezielt die drängendsten Probleme von Städten und Gemeinden. Dezentrale Wasserstoffanlagen ermöglichen eine hocheffiziente Klärschlamm Verwertung und Wasserstoff vor Ort. Zudem können Betreiber die Anlage erweitern und Gärreste nutzen um Biogasanlage-Kreisläufe damit zu schließen. Anstatt teure Entsorgungsgebühren für Klärschlamm zu zahlen, erzeugen Kommunen hiermit grundlastfähige Energie. Ein starker Zusatznutzen für die Umwelt liegt in der stofflichen Verwertung der Rückstände: Aus der verbleibenden Klärschlammasche kann eine gezielte Phosphorrückgewinnung erfolgen, wodurch wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben.
3. Das Geschäftsmodell und der Weg zur industriellen Skalierung
Die Innovationsstrategie von byho ist differenziert. Das Geschäftsmodell sieht ausschließlich den Verkauf schlüsselfertiger Anlagen an Kommunen, die Industrie oder Projektgesellschaften vor. Ein Eigenbetrieb der Anlagen ist nicht geplant. Gründer Rolf Schmitt setzt bewusst auf dezentrale Wasserstoffanlagen, die auf das Reststoffaufkommen von Regionen mit rund 100.000 Einwohnern zugeschnitten sind. Dies verhindert unnötigen Mülltourismus über weite Strecken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer Testanlage im Jahr 2025 befindet sich aktuell die erste kommerzielle Pilotanlage nahe Frankenthal im Bau. Diese wird stündlich etwa 50 Kilogramm Wasserstoff produzieren.
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Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/orange-is-the-new-green-dezentrale-wasserstoffproduktion-aus-biogenen-reststoffen/
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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/
Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Transkript
Rolf Schmitt: Man kann mit
dem Wasserstoff, mit dem
CO2, auch Methanol machen.
Ich kann den Stoff methanisieren,
ich kann die Einsatzstoffe in
die chemische Industrie geben.
Ich kann natürlich auch
Wasserstoffe für Mobilität liefern
oder für H2-Ready-Kraftwerke.
Das ist auch schon so ein bisschen
die Idee, wir uns nicht ausschließlich
auf den Wasserstoff fokussieren,
sondern auch auf den Einsatzfall
für die einzelnen Produkte.
Auch die Asche die im Prozess
entsteht, haben wir die Idee, die
Asche zu nutzen, sodass wir einen
nachhaltigen Prozess gestalten.
Das ist eine der Kernideen
unserer Technologie.
Klaus Reichert: Innovation entwerfen
und Zukunft einfach machen.
Hallo, Klaus Reichert hier.
Ich bin unabhängiger Berater, kreativer
Business Coach und erfahrener Experte
für Smart Innovation und Business Design.
Ich arbeite remote aus
Baden-Württemberg heraus.
Gemeinsam mit engagierten
Innovationsverantwortlichen und ihren
Teams mache ich Unternehmen innovativer.
Von Visionen, über frische Ideen
und agilen Innovationsmethoden hin
zur Innovationsstrategie, neuen
Geschäftsmodellen, nachhaltigen
Produkten und digitalen Services.
So entstehen innovative,
agile Organisationen mit
Vision, Dynamik und Energie.
Sowie den passenden Vorgehensweisen,
Neues auch enkeltauglich zu entwerfen
und Zukunft einfach zu machen.
Im Smart Innovation Podcast
spreche ich mit engagierten und
kreativen Menschen über Innovation,
Unternehmertum und Verantwortung,
gerade im Kontext des Klimawandels.
Bei unseren Live-Aufnahmen
zum Innovationspodcast können
Interessierte Fragen stellen.
So wird Innovation lebendig
und einfach umsetzbar.
Denken Sie daran, es gibt kein
Ende von Innovation, nur Starts.
In dieser Episode des Smart
Innovation Podcast geht es
um die Wasserstoffproduktion
aus biogenen Reststoffen.
Im Gespräch bin ich mit Rolf Schmidt.
Er ist Gründer und Geschäftsführer von
byho, einem alten, jungen Unternehmen,
das sich viel vorgenommen hat.
Hallo, hallo Rolf, schön,
dass du heute mit dabei bist.
Rolf Schmitt: Hallo Klaus.
Danke, dass ich hier sein kann.
Klaus Reichert: Wir wollen uns
heute über byho unterhalten.
Ein ganz toller Name, finde ich.
Also das ist auch ein B-Y-H-O.
Da ist der Name so ein bisschen
auch Programm, muss man sagen.
byho, Bio.
Wir haben es gerade schon gehört,
es geht um biogene Reststoffe,
es geht um Wasserstoff.
Das steckt für mich
alles in dem Namen drin.
Ich finde das ist schon mal ein guter
Branding-Move, den ihr da gemacht habt.
Rolf Schmitt: Ja, das war tatsächlich
etwas aus der Not rausgeboren.
Wir hatten ursprünglich einen anderen
Namen angedacht und ich habe mir dann
irgendwann mal über das Wochenende diese
Buchstabenkombination ausgedacht, die
zum einen tatsächlich diesen Bio-Ansatz
hat zum anderen einfach die Grundelemente
beinhaltet, mit denen wir arbeiten.
B wie Biomass, HY wie Hydrogen, O wie
Oxygen, den wir im Prozess brauchen.
Daher kommt der Name.
Klaus Reichert: Erschließt sich
einem nicht sofort, aber sobald man
da ein bisschen mehr davon hört,
versteht man es dann tatsächlich
und es ist ziemlich unverwechselbar.
Was ich auch immer wieder spannend finde,
es gibt ja immer wieder neue Namen.
Also wenn wir von uns über Produktnamen
unterhalten, Markennamen, dann ist
das eigentlich ganz unerschöpflich.
Und das Spannende ist auch, wie
stark das dann auch kulturell
und vom Zeitgeist geprägt ist.
Ich erinnere mich so in den
90er/00er-Jahren, da hat man sehr
viel auch so teilweise italienische,
lateinische Namen genommen und
die irgendwie aufgehübscht.
Und da dachte ich mir, naja,
jetzt ist irgendwann vorbei.
Und das war es ja dann tatsächlich
auch, aber es kam einfach abgefahrenere
Namen dazu, so ähnlich wie byho.
Also vielen Dank, dass ihr
da was Tolles gemacht habt.
Kann man ja auch schön schützen weltweit.
Rolf Schmitt: Ist
tatsächlich auch geschützt.
Die Idee war von Anfang an
auch hier was Prägnantes, auch
mit dem Namen auszudrücken.
Also wir kriegen gute Resonanz,
aber tatsächlich tut sich
jeder erstmal etwas schwer.
Klaus Reichert: Ja klar, byho,
byho, wie heißt es, Büho oder so,
das muss man schon auch lernen.
Aber ich denke heute vor allem auch mit
einem Unternehmen, das grundsätzlich
international orientiert ist, wo das
Produkt internationale Bedeutung hat
und so spielt es am Ende auch keine
Rolle mehr, weil man wird es immer in
irgendeiner Sprache falsch aussprechen
oder sich fragen, was es denn bedeutet.
Deswegen finde ich das nicht so schlimm.
Warum ich jetzt gerade auch so ein
bisschen drauf rumreite, ist, die Marke
stärken, die Marke anfeuern, ist ein
ganz, ganz wichtiger Teil von Innovation.
Man kann noch so gute Sachen haben,
wenn man es nicht verkauft bekommt,
wenn man es nicht benannt bekommt,
kann man es auch nicht verkaufen,
kann man es nicht vermarkten, dann
ist man einfach schon im Nachteil.
Das heißt also, wenn man hier gut
aufgestellt ist, hat man schon
einen Haken gemacht, um einen
guten Schritt weiterzukommen.
Deswegen danke.
Wir wollen uns heute unterhalten über
das Unternehmen, in dem ihr tätig seid.
Klar, da müssen wir darauf eingehen.
Mir geht es aber auch um die Vision.
Da müssen wir darauf
eingehen, auf die Technik.
Natürlich nicht so detailliert, da
sind nicht alle Chemiker da draußen.
Und natürlich den Status
auch eures Vorhabens.
Wenn ich das jetzt ganz, ganz
kurz zusammenfassen würde, geht es
natürlich in irgendeiner Form um grünen
Wasserstoff, worüber wir heute sprechen.
Rolf Schmitt: Der Begriff
grüne Wasserstoff ist leider
etwas mit Wasserstoff aus
Elektrolyseverfahren besetzt.
Biogener Wasserstoff wird
aktuell in der Farbenlehre als
orangener Wasserstoff bezeichnet.
Also ich finde das auch nicht so wirklich
gut, aber das ist tatsächlich so.
Wir haben uns, auch wenn wir schon bei
Marke und Marketing sind, wir haben
uns da mal einen Witz draus gemacht.
Wir haben mal eine Werbekampagne kann
ich nicht nennen, aber wir haben mal so
eine Präsentation gehabt, da stand dann
orange is the new green und haben dann
tatsächlich auf dem Messestand Orangen
verschenkt weil es ist einfach so.
Aber prinzipiell ist es grüner
das heißt CO2 freier oder sogar
CO2 negativer Wasserstoff.
Klaus Reichert: Was heißt CO2 negativ?
Rolf Schmitt: Wir produzieren
aus der Biomasse ein Synthesegas.
Dabei entsteht neben dem
Wasserstoff auch CO2.
Das CO2 entsteht aus der Biomasse/biogenen
Reststoffen, ist sozusagen gebundenes CO2.
Wir setzen das frei.
Wir können das aus dem Prozess
entfernen und haben es damit
indirekt aus der Atmosphäre entfernt.
Das heißt, wir erzeugen eine CO2-Senke.
Das ist übrigens keine Erfindung von uns.
Das kann theoretisch
auch jede Biogasanlage.
Klaus Reichert: Du hast jetzt
gesagt, es entsteht CO2.
Das ist dann doch nicht negativ.
Oder habe ich gerade einen Knoten im Hirn?
Rolf Schmitt: Die Wasserstoffproduktion
ist per Definition CO2-neutral,
weil das CO2 das bei uns im Prozess
entsteht, über die Biomasse kommt.
Also das ist der Kohlenstoff der
in der Biomasse gebunden ist.
Und der Kohlenstoff in der Biomasse
entsteht durch Photosynthese und durch
Umsetzung des CO2 aus der Atmosphäre.
Und daher ist der Prozess
per Definition CO2-neutral.
Klaus Reichert: Ah, okay, es geht
quasi gerade so wieder zurück.
Rolf Schmitt: Genau, wenn wir
das wieder freisetzen, dann ist
es ein geschlossener Kreislauf.
Wenn wir das aus dem Kreislauf
entfernen, ist der Prozess CO2-negativ.
Klaus Reichert: Das wäre dann
zum Beispiel, würde CO2 auch
abfüllen und weiterverwerten
in irgendeiner anderen Form?
Rolf Schmitt: Zum Beispiel in
Produktionsprozesse oder zum
Beispiel in chemische Prozesse.
Damit ist es langfristig gebunden
aus der Atmosphäre entfernt.
Klaus Reichert: Also wir müssen
auch aufpassen, dass wir jetzt
nicht so sehr in die Tiefe kommen.
Aber was ich verstehe ist, gerade so
im Chemiebereich, wenn man so auch
große Chemiewerke anguckt, ihr seid
ja jetzt da in der Gegend eben von
Mannheim-Ludwigshafen, da hängt eine
Anlage immer mit der anderen irgendwie
zusammen, hat man den Eindruck.
Also was bei dem einen quasi, ich sage
mal, als Abfall oder als Reststoff
oder sonst was mit rauskommt, neben der
klassischen Produktion für irgendwas
anderes, das wird in der nächsten Anlage
gleich weiterverwertet im Idealfall.
Rolf Schmitt: Also das ist tatsächlich
auch so ein bisschen unsere Idee.
Ja, also wir entwickeln
das Kernstück der Anlage.
Also der Reaktor der im Prinzip
aus diesen biogenen Reststoffen
dieses Synthesegas produziert, das
im Prinzip in seinen Bestandteilen
zerlegt werden kann oder wird.
Und wir damit auch Ausgangsstoffe
für weitere Prozesse generieren.
Wie zum Beispiel, man Man
kann mit dem Wasserstoff mit
dem CO2 auch Methanol machen.
Ich kann den Stoff methanisieren,
ich kann die Einsatzstoffe in
die chemische Industrie geben.
Ich kann natürlich auch
Wasserstoffe für Mobilität liefern
oder für H2-Ready-Kraftwerke.
Das ist auch schon so ein bisschen
die Idee, wir uns nicht ausschließlich
auf den Wasserstoff fokussieren,
sondern auch auf den Einsatzfall
für die einzelnen Produkte.
Auch die Asche die im Prozess
entsteht, haben wir die Idee, die
Asche zu nutzen, sodass wir einen
nachhaltigen Prozess gestalten.
Das ist eine der Kernideen
unserer Technologie.
Klaus Reichert: Wenn ich das jetzt
richtig verstehe, ist das etwas, das
ihr zwar sehr, sehr wissenschaftlich
denkt, ihr müsst natürlich auch forschen,
ihr musstet viel forschen, ihr musstet
vieles zusammenbringen, aber ihr denkt
halt auch im Sinne von Anwendungen.
Also nicht einfach nur, hey,
da ist was, macht was draus.
Sondern wir zeigen euch gleich, wie
man das richtig für etwas nutzen kann.
Rolf Schmitt: Genau, genau.
Also wir sehen das schon
im Gesamtzusammenhang.
Ein gutes Beispiel ist auch die eventuelle
Zusammenarbeit mit Biogasanlagen.
In Biogasanlagen entsteht Methangas.
Aber auch Gärreste.
Das heißt, wir können diese Gärreste
auch bei uns in der Anlage einsetzen
und Wasserstoff produzieren.
Wir können auch das Methan
nutzen, um die Anlage zu beheizen.
Also vom Einsatz bis zur Verwendung
denken wir in Systemen, das ist die Idee.
Klaus Reichert: Hm, schön, ja.
System, methodisch vorgehen
und sowas eins am anderen.
Das macht es ja von vornherein
erstmal überschaubar.
Man kann es verbessern mit der Zeit
und findet halt mit der Zeit immer
mehr Möglichkeiten, weil man nur
noch irgendwo was andocken muss.
Ich übertreibe es bewusst in der
Vereinfachung jetzt gerade natürlich.
Ja okay.
Wow, also das ist schon
ein Alleinstellungsmerkmal
würde ich mal sagen.
Dieses Systemdenken, vor allem
auch Industriedenken dazu.
Die Vielfalt ist vielleicht dann aber
auch so ein bisschen ein Problem.
Man versteht es dann erstmal nicht
so sehr, was dahinter steckt.
Es ist ein bisschen schwieriger
quasi auch komplett umzusetzen, zu
kommunizieren, weil es so viel kann.
Wie geht ihr damit um, mit der,
ich sage mal, kommunikativen
Reduktion der Komplexität?
Rolf Schmitt: Also es ist schon schwierig,
den Leuten klarzumachen, was wir tun,
also wo die Kerntechnologie besteht.
Also das ist nicht so sehr einfach.
Also die Technologie wird
oftmals auch, ich habe es ja
gerade gesagt, mit Biogasanlagen
oder mit anderen Technologien.
Wir werden immer wieder gefragt,
ja Wasserstoff, ihr braucht doch
jede Menge Energie, weil die
Elektrolyse jede Menge Energie.
Also dieses Alleinstellungsmerkmal
rauszuarbeiten, das ist
schon nicht so ganz einfach.
Und wir gehen damit um, indem wir
versuchen, das Ganze möglichst
einfach und plausibel zu erklären.
Wie kann ich sonst sagen?
Aber es ist trotzdem
nicht so ganz einfach.
Und in unseren Präsentationen hebe
ich eigentlich in der Regel gar nicht
so sehr viel auf die Technologie ab,
sondern mehr auf die Möglichkeiten
und auf die einzelnen Aspekte.
Speziell für Kommunen oder überhaupt
Anwender, Vorteile bringen könnten.
Klaus Reichert: Was sind denn so jetzt so
Möglichkeiten, zum Beispiel für Kommunen?
Rolf Schmitt: Wir haben die Technologie
irgendwann mal mit zwei großen
deutschen Unternehmen entwickelt.
Und dabei haben wir uns
sehr, sehr zerstreut.
Ich sage es mal, weil hier wurden
versucht, alle Möglichkeiten aufzuzeigen
und in alle Richtungen zu arbeiten.
Mit der Neugründung der byho haben
wir... angefangen, uns zu fokussieren.
Und wir haben diesen kommunalen Ansatz
gewählt, zu sagen, kommunale Entsorgung
von biogenen Reststoffen und parallel
Versorgung der Kommunen mit biogenem
Wasserstoff oder mit biogener Energie.
Das war die Idee.
Und das ist auch einer der großen
Vorteile für Kommunen, zu sagen, okay, wir
kümmern uns um eure biogenen Reststoffe.
Wir unterstützen uns bei der
Entsorgung, die für Kommunen
aktuell immer teurer wird.
Und können auch die regionale
kommunale Versorgung mit
Grundlastenergie sicherstellen.
Das ist so bisschen die Idee und das
sind auch die Vorteile für Kommunen.
Wir schaffen eine regionale
Wertschöpfungskette.
Das war der Kernansatz für
die Neugründung der byho.
Klaus Reichert: Ihr nutzt alles, was
eine wahrscheinlich große Kommune,
Stadt, eben produziert zum Beispiel
an Bioabfall, an Klärschlamm, an
ich weiß nicht, was da noch alles
dazugehören kann und nehmt dann eine
richtige Sorge ab in diesen Bereichen.
Das ist ja schon immer ein großes Problem.
Das ist auch mit Kosten
verbunden zur Entsorgung.
Dann ist es irgendwo, wo es
vielleicht auch gar nicht sein soll.
Gerade so Klärschlamm ist
vielleicht ein bisschen
tatsächlich auch ein heikles Thema.
Und gleichzeitig entsteht daraus
dann noch Gas, das sich zum
Beispiel in der Fernwärme sehr
einfach wieder einsetzen könnte.
Rolf Schmitt: Wo auch immer.
Also es ist tatsächlich so, wir
können viele Entsorgungsprobleme
der Kommunen lösen.
Ist tatsächlich so.
Wir arbeiten aktuell auch schon
mit einigen Kommunen zusammen.
Wir haben im Rahmen unserer Testanlage
die verschiedenen Einsatzstoffe
auch getestet und haben bewiesen,
dass wir diese verarbeiten können
und zu einem Prozessgas überführen.
Da hat es im Prinzip vielfältig
eingesetzt werden können.
Im Prinzip in einer direkten
Verbrennung zum Strommachen.
In seiner reinsten Form zur
Erzeugung von Wasserstoff.
Wir haben auch die Möglichkeit,
in der Anlage die Restabwärme zu
nutzen und Sandwärme einzuspeisen.
Wir versuchen wirklich,
jeden Weg zu nutzen.
Die Kernidee ist tatsächlich die
Erzeugung von Wasserstoff, aber
das schließt andere Wege nicht aus.
Klaus Reichert: Jetzt seid ihr
ein, ich habe vorhin gesagt,
ein altes junges Unternehmen.
Du hast ja gerade schon kurz ausgeführt,
das Ganze ist sozusagen in einer etwas
weiteren Vergangenheit entstanden und
dann in die Neugründung mit eingeflossen.
Das bedeutet aber auch, dass natürlich
ihr auch eure Limitationen habt.
Ihr seid natürlich so auf Forschungsebene
mit verschiedenen Probeanlagen,
Testanlagen und sowas unterwegs,
baut das gerade langsam aus.
Das musst du auch gleich nochmal
bitte erzählen wo ihr gerade steht.
Aber ihr habt ja natürlich
auch da eure Limitationen.
Zuerst mal, jetzt ist das wahrscheinlich
doch ein Traumberuf bei euch für
junge Forscher und Forscherinnen,
könnte ich mir vorstellen.
Rolf Schmitt: Also wir haben
aktuell kein Personalproblem.
Das muss man einfach so sagen.
Ich muss mittlerweile einige Bewerber
zumindest in die Wartebank schieben.
Wir haben ein hervorragendes Team
um uns versammelt mittlerweile.
Viele junge Ingenieure.
Wir haben einen promovierten
Verfahrensingenieur.
Wir haben einige Leute, die
einen Abschluss gemacht haben
an der Hochschule Mannheim.
Wir haben Leute vom KIT,
auch von der Uni Mannheim.
Wir sind tatsächlich ein sehr junges
Team, was es enorm spannend macht und
für mich mit ein bisschen Berufserfahrung
auch neue Perspektiven entdecken lässt.
Das macht einfach Spaß.
Das ist wirklich klasse.
Auf der anderen Seite ist es
natürlich auch anspruchsvoll, weil du
natürlich an viele Mitarbeiter auch
viel Erfahrung weitergeben musst.
Und das ist auf der einen Seite
spannend, anspruchsvoll, aber es
macht auch den jungen Leuten Spaß.
Ich denke, wenn die in ein
großes Unternehmen gehen, dann
arbeiten die in einem Bereich.
Bei uns kriegen die alles mit.
Also das heißt, von der
Anlagenentwicklung bis zum Bau
und dem Betrieb dieser Anlagen.
Also die sind, wie sagt man so
schön, mittendrin statt nur dabei.
Das ist gerade das, was es für
einen Berufsanfänger meines
Erachtens relativ spannend macht.
Tatsächlich ist es wirklich so, dass
wir gerade bei diesen jungen Leuten...
also schon einen großen Zuspruch haben.
Also wir haben das Team jetzt
innerhalb von zwei Jahren von,
ich sage mal zwei Mann auf knapp
20 ausgebaut mit hauptsächlich
vielen, vielen jungen Leuten.
Das war schon eine Herausforderung,
aber es ist nicht so, dass ich
hier groß Werbung machen muss.
Das ist, ja, es passt.
Klaus Reichert: Ich finde es hört sich
auch noch eine spannende Aufgabe an.
Da passiert unendlich viel.
Das ist ein tolles Thema.
Es ist sehr anwendungsorientiert
am Ende auch.
Es hat sehr viel mit Forschung zu
tun, aber eben auch mit Anwendung.
Und es löst echte Probleme.
Also was will man mehr?
Rolf Schmitt: Ja, die Geschichte ist
natürlich schon, du hast ja gerade
gesagt, also ich habe tatsächlich vor
25 Jahren mit dem Projekt gestartet.
Ich habe als... junger Ingenieur,
was man so tut in Ludwigshafen,
bei der BASF gearbeitet.
Und habe dann, irgendwann bin ich auf
dieses Projekt gestoßen, über einen
Partner, der heute noch mit dabei
ist, haben wir angefangen hier diese
Technologie zu entwickeln und das war über
25 Jahre mit allen Höhen und Tiefen und es
hat tatsächlich über 20 Jahre gebraucht,
bis wir den Durchbruch geschafft haben.
Ich habe zwischenzeitlich andere
Dinge gemacht und ich hatte das
Projekt immer wieder eingeholt.
Und daher ist es schon für mich eine
ganz große Sache, dass das jetzt so
funktioniert, wie es funktioniert.
Klaus Reichert: Das passiert ja
auch nicht einfach so, dass es
quasi solche Anschlussinteressen
oder Interessenten dann findet.
Das zeigt aber auch, dass da natürlich
was dran ist an dem, was ihr da macht.
Rolf Schmitt: Ich habe es ja vorhin
gerade gesagt, ich hatte teilweise
zwei große Industriepartner, die haben
das Projekt leider 2013 aufgegeben.
Nicht, weil es technisch nicht
funktioniert hat, sondern die haben
ihr Geschäftsinteresse verlagert.
Ich habe dann eigentlich gedacht,
okay, das war es jetzt, bis
ich 2017 einen früheren Partner
von mir neu getroffen habe.
Wir haben 2018 die byho neu gegründet
und haben gesagt, okay, dann holen
wir uns die Technologie zurück und
entwickeln die Technologie weiter.
Das haben wir dann
gemacht, 2018 angefangen.
Wir haben dann mit der Stadt Speyer,
mit den Stadtwerken Speyer, einen sehr,
sehr interessierten Partner gefunden.
Wir arbeiten an der Stelle wie
gesagt mit den Stadtwerken Speyer
zusammen und haben dann auch einen
Fördermittelantrag gestellt beim
BMW, damals noch K, zum Wiederaufbau
und Erweiterung einer Testanlage,
die schon in unserem Besitz war.
Das heißt, das Projekt wurde
vom BMWK gefördert, also der
Neuaufbau, die Neuerrichtung und die
Wiederinbetriebnahme einer Testanlage
auf Basis eines Patents von mir.
Wir haben die Testanlage neu errichtet.
Wir haben auf dem Weg... auch Investoren
gefunden, die den Weg mit begleiten und
die Restfinanzierung übernommen haben.
Und wir haben dann im Jahr
2023 die Fördermittel bekommen,
haben die Investoren gefunden.
Im Jahr 2025 haben wir die Anlage
wieder in Betrieb genommen und auch
an der Anlage Wasserstoff produziert.
So, parallel haben wir an
einem Förderprogramm des Landes
Rheinland-Pfalz teilgenommen.
Das nennt sich KIPKI, kommunale
Investitionsförderung.
Und haben dann auch 2025 die
Zusage gekriegt, dass wir über
dieses Programm des Landes
Rheinland-Pfalz gefördert werden.
Wir haben noch eine Zusatzförderung
gekriegt, auch wieder über
das Bundesministerium.
Und aus diesem Programm erwächst
jetzt unsere erste größere
Pilotanlage, die schon einen
kommerziellen Betrieb darstellen soll.
Die Anlage wird auf dem Gelände in der
Nähe von Frankenthal errichtet und ist
Faktor 50 größer als die Pilotanlage.
Ich sage es mal so, ohne die Fördermittel
und ohne die Investoren hätten
wir das nie, nie schaffen können.
Also das Invest ist einfach zu groß
für Privatpersonen, beziehungsweise.
Ja, das ist auch mit der Grund, dass
einige Unternehmer oder Wettbewerber
durchaus sehr viel Zeit brauchen,
um ihre Projekte zu entwickeln.
Weil der Kapitaleinsatz
schon relativ groß ist.
Klaus Reichert: Aber diese Geschichte
zeigt ja auch, dass ihr regelmäßig
unterschiedlichste Gremien, Menschen,
Fachleute und so weiter überzeugen konntet
mit eurem Projekt, mit eurem Vorgehen,
mit der Technologie, mit dem Ansatz.
Das ist ja in dem Sinne, ja, ich weiß
nicht, wie könnte man es am besten
sagen, nicht unbedingt ein Beweis
dafür, dass es funktioniert, aber
eben es ist vielfach geprüft worden.
Und es gab Feedback sicher
auch in diesem Kontext dazu.
Bei solchen Anträgen muss man
sich selbst genau überlegen,
was man da, was man schreibt.
Man fängt ja auch an, dann damit über das
Ganze nochmal neu nachzudenken Entwickelt
es weiter und so, das ist ja schon
immer eigentlich eine sehr sehr, also.
Also gute Leistung, gute Sache,
ein Ideation-Prozess fast
schon, wenn man solche Konzepte
schreibt für Projektanträge.
Was ich auch verstehe, ist, dass ihr
das eben ergänzt habt durch diese
zwei Anlagen beziehungsweise die
erste Anlage, die dann natürlich, wie
du sagst auch Investitionen braucht.
Das ist ja nicht einfach nur mal mit
dem 3D-Drucker was hinstellen, sondern
wir reden ja dann von Anlagenbau,
da ist ja Stahl und so weiter mit im
Spiel und Wellblech und so weiter.
Und dann natürlich auch etwas, wo man
dann zeigen kann, dass das funktioniert.
Also vielleicht erstmal im Kleinen und
klar, der Schritt zum Next Größeren
und so weiter, zur Skalierung ist immer
wieder nochmal eine extra Geschichte,
aber es ist halt zumindest etwas,
was immer wieder Schritt für Schritt
für Schritt weiter überzeugt hat.
Rolf Schmitt: Absolut, ja.
Also die Basis dafür war natürlich
diese Entwicklung mit Industriepartnern.
Schon da konnten wir zeigen, dass
die Kerntechnologie funktioniert.
Ansonsten hätten wir auch keine
Investoren gefunden und hätten
keine Fördermittel gekriegt.
Also es baut ein Stein
auf den anderen auf.
Und ich habe halt immer wieder versucht,
mit dem Projekt diese Bausteine zu
finden und neu zusammenzusetzen.
Das ist so ein bisschen der
Ansatz der dahinter steckt.
Also ohne die Vorleistung hätten wir
das Projekt jetzt nicht machen können.
Also Vorleistung plus Invest
plus Förderung plus kommunales
Interesse Also das wären wir
jetzt nicht da, wo wir jetzt sind.
Und es ist immer noch
ein langer Weg zu gehen.
Also wir stehen bei
Weitem noch nicht am Ende.
Also das ist steinig.
Klaus Reichert: Weil du es gerade sagst
wenn Kommunen, die interessiert sind.
Ist da irgendwie zum Beispiel das
Vergaberecht euch im Weg, dass ihr auch
mal experimentell Anlagen betreiben könnt.
Da kann man ja nicht einfach ausschreiben,
weil es gibt ganz wenige andere
nur, die sowas dann auch könnten.
Rolf Schmitt: Naja gut, das
wird schon eine Rolle spielen.
Im Moment eher noch nicht.
Aber in Zukunft könnte es schon sein,
wenn wir im Moment bewegen, wir sind immer
noch im Bereich Pilotanlagen und wenn
wir dann wirklich in kommunalen Einsatz
kommen, könnte das schon an der einen
oder anderen Stelle eine Rolle spielen.
Klaus Reichert: Also das finde ich
immer wieder verblüffend im Umfeld
von eben Umwelttechnik, Bioökonomie.
Da gibt es ja auch sehr
viel in Baden-Württemberg.
Das werden wir dann zum Beispiel
mit Umwelttechnik BW, Green
Tech, das werden wir dann auch
noch verlinken in den Shownotes.
Und da stößt man plötzlich auf Hindernisse
oder Themen, die gar nichts mit der
eigentlichen Technik oder mit dem
Geschäftsmodell oder sowas zu tun haben.
Sondern einfach nur eine Kommune
kann quasi nur mit jemand anderem
zusammenarbeiten wenn es eine
Ausschreibung gibt oder bestimmte
Regeln eingehalten werden, was
halt quasi bei experimentellen
Verfahren sehr schwierig ist.
Also da muss man auch ein bisschen
ansetzen, jetzt von der anderen Seite
her und gucken, dass man dann auch
Regelungen schafft, die das ermöglichen
tatsächlich solche Proto-Pilotanlagen
zu ermöglichen auch kommerzieller Art.
Rolf Schmitt: Ja wobei bei der
Pilotanlage haben wir jetzt
gar nicht das große Problem.
Generell also ich bin keiner, der
hier schimpft über Regulatorik.
Aber es ist tatsächlich, ist das mal
vorsichtig ausgesprochen, anspruchsvoll.
Also wir haben nicht nur mit dem
Vergaberecht zu tun, sondern auch
zum Beispiel mit dem Abfallrecht
oder zum Beispiel mit dem
Abwasserrecht oder in Verbindung.
Es gibt die deutsche
Klärschlammverordnung.
Es gibt die Düngemittelverordnung,
die überall eine Rolle spielen.
Sag ich mal, übergreifend halt dann doch
teilweise an der einen oder anderen Stelle
Probleme machen, in Anführungszeichen.
Aber auch hier und auch was das
Vergaberecht angeht sind wir mitten, also
eigentlich sind wir... in die Politik
relativ gut vernetzt mittlerweile.
Und sprechen halt hiermit auch
mit den entsprechenden Personen.
Und wir glauben, dass wir alle diese
Dinge gelöst kriegen, in irgendeiner Form.
Es ist nichts unlösbar, aber
das ist halt doch schon Aufwand.
Und hier könnte die Politik doch
schon unterstützen, indem man
einfach, sage ich mal, moderneren
Technologien einfach mal den Freiraum
gibt, um hier Dinge zu entwickeln.
Klaus Reichert: Ich wollte
jetzt auch nicht über
Bürokratie oder sowas schimpfen.
Darum ging es mir gar nicht.
Sondern was ich immer wieder spannend
finde, ist es gibt an vielen Stellen,
also es muss nicht gleich so eine
Vergabeverordnung oder sowas sein, sondern
auch in großen, aber auch in kleineren
Unternehmen, gibt es häufig, ich sage
mal, handgemachte menschengemachte
Regeln, die etwas verhindern oder
nicht so ohne weiteres ermöglichen,
die man ganz einfach ändern kann.
Das heißt, das Problem ist nicht die
Technologie oder die Menschen, die
nicht wollen oder, oder oder sondern
es sind ein paar Kleinigkeiten, die
man quasi mit einem Pinselstrich
dann auch verändern kann.
Ja, ist so.
Darum geht es mir, glaube ich jetzt hier.
Rolf Schmitt: Ja also wie gesagt,
ich bin auch keiner, der über
Bürokratie schimpft, definitiv nicht.
Wir haben hier auch die Genehmigung
zum Beispiel dieser Testanlage,
die war sehr unbürokratisch.
Wir haben jetzt eine große Unterstützung
auch in der Genehmigung der Pilotanlage.
Es ist schon sehr aufwendig alles
zu berücksichtigen, das muss man
Klaus Reichert: so sagen.
Das Thema Umwelt ist natürlich schwierig.
Wir haben es jetzt auch vor paar
Jahren in Rastatt erlebt, was da
mit dem Klärschlamm passieren kann,
wenn man nicht darauf achtet oder
vielleicht sogar sehr grob damit umgeht.
Deswegen verstehe ich schon, dass
es da auch Regelungen dazu gibt.
Was ich aber auch verstehe, du hast
es ja gesagt, dass ihr zum Beispiel
eben mit Klärschlamm arbeitet.
Und Klärschlamm ist ja etwas,
was niemand so gerne hat.
Das kann ein sehr schwieriger Stoff sein.
Wenn ihr damit fertig
seid, ist es dann besser.
Rolf Schmitt: Wenn der Klärschlamm in
unsere Anlage einsetzt, entsteht ein
Gas daraus und es bleibt Asche übrig.
Wir haben keinen Auslass
in die Atmosphäre.
Das heißt, das Gas, das wir
produzieren, ist hoch rein.
Die Schadstoffe die mit dem Klärschlamm
mitkommen, und Klärschlamm hat
teilweise eine hohe Schwermetalllast,
bleiben in der Asche zurück.
Und diese Asche muss normalerweise es
kommt tatsächlich darauf an, wie hoch
die Belastung ist muss entsorgt werden.
Das heißt, es wird gebündelt und wird in
eine Form überführt die handelbar ist.
Klaus Reichert: Es wird quasi
reduziert in der Menge, ist dann
auch leichter handelbar und es kommt
noch was Wertvolles davon raus.
Rolf Schmitt: Ja, es kommt
noch eins dazu in der Asche.
Und das ist eine Besonderheit im
Klärschlamm Man kommt auch Phosphor mit.
Und dieser Phosphor muss aus der
Asche abgetrennt werden und ist
separat auch nochmal ein Wertstoff.
Klaus Reichert: Ja, und jetzt hast du
gesagt, Schwermetalle und so, kann man
das vielleicht, ist das dann vielleicht
gleich schon wieder eine Metallmine?
Rolf Schmitt: Nein, das ist zu wenig,
ist definitiv zu wenig und ist zu schwer,
also aus meiner Sicht zu schwer zu,
ja und wir reden auch tatsächlich über
Cadmium und Quecksilber, also von daher,
die Mengen sind zu gering, aber es ist
doch so, dass es entsorgt werden muss.
Klaus Reichert: Löst vielleicht
mal ein anderes Startup?
Rolf Schmitt: Ja, ja, können wir
nicht lösen, ist ja nicht unser,
also tatsächlich kommt über die
Einsatzstoffe in dem Fall Klärschlamm,
wir sind dann natürlich hier an
der Stelle, naja, wie soll ich
sagen, abhängig von dem, was kommt.
Klaus Reichert: Ja, wäre ein guter
Platz für euch auch noch neben einer
Biogasanlage, neben einer großen?
Rolf Schmitt: Ja
Oder ein Satzstoff, den wir auch
schon getestet haben oder zumindest
teilweise getestet haben sind
Gärreste aus der Biogasanlage.
Und das, was da übrig bleibt,
das könnten wir theoretisch auch
bei uns in der Anlage einsetzen.
Klaus Reichert: Und das müsste man dann
auch nicht mehr auf dem Feld entsorgen?
Rolf Schmitt: Man kann
es bei uns einsetzen.
Dann bleibt wieder Asche zurück.
Also wird nochmal reduziert.
Klaus Reichert: Löst ja wahrscheinlich
auch ein großes Problem, wenn man von
dem Thema Überdüngung und Grundwasser
und sowas dann ausgehen So jetzt haben
wir einiges gehört, wie es funktioniert.
Sind irgendwelche Anlagen, die Leute,
die sich damit auskennen, können
sich jetzt was darunter vorstellen.
Die anderen, die hören halt
Bahnhof, Bahnhof Bahnhof.
Ist aber auch nicht schlimm.
Man muss nicht alles
gleich direkt verstehen.
Das Geschäftsmodell ist so dass ihr
eine Anlage verkauft an die Kommune.
Aber es ist nicht so, dass ihr das
für die Kommune zum Beispiel betreibt.
Rolf Schmitt: Wir haben nicht vor,
hier als Betreiber aufzutreten.
Wir können natürlich, und das ist schon
ein Geschäftsziel für die Zukunft, bei
dem Betrieb der Anlagen unterstützen,
indem wir Betriebspersonalschulen,
eventuell auch Betriebspersonal
stellen und hier die Anlagen bedienen.
Ich will es mal nicht betreiben sagen.
Also die Idee ist schon, Anlagen zu
verkaufen an Kommunen, an die Industrie,
an eventuelle Projektgesellschaften,
wo teilweise sich auch Investoren
beteiligen können, wie auch immer
das Geschäftsmodell aussieht.
Aber unser Modell ist,
Anlagen zu verkaufen.
Klaus Reichert: Da arbeitet ihr dann
natürlich irgendwann auch mit einem
oder mehreren Anlagenbauer zusammen.
Ja.
Also ihr seht euch da eher
als Technologieunternehmen
und Vertriebsunternehmen Ja.
Okay.
Gut, soweit verstanden.
Wie geht es denn jetzt weiter?
Was sind denn so die nächsten
Schritte, die ihr einnehmen wollt?
Rolf Schmitt: Also ich habe es ja
gerade gesagt, wir sind aktuell bei der
Planung und dem Bau unserer Pilotanlage.
Also diese erste größere
Pilotanlage, die soll 50 Kilogramm
Wasserstoff die Stunde produzieren.
Und das wären im Jahr 400 Tonnen.
Klingt jetzt erstmal überschaubar,
ist aber schon eine relativ große
Menge und soll auch schon einen
kommerziellen Betrieb darstellen.
Also wir bauen hier keine Anlage,
die einfach rumsteht und noch
Test fährt, sondern die soll
tatsächlich schon im kommerziellen
Umfang Wasserstoff produzieren, den
wir dann auch vertreiben wollen.
Auf diesem Konzept aufbauend ist die
Idee, in Zukunft Anlagen zu vertreiben,
verkaufen, die... Circa 100 Kilogramm
Wasserstoff die Stunde produzieren.
Das ist so der nach der Pilotanlage
von uns identifiziert kleinste die
kleinste Anlagengröße, die auch in
Kommunen mit circa 100.000 Einwohnern
passen von den biogenen Reststoffmengen.
Oder auch, ja, man kann auch über
einen kommunalen Verbund nachdenken.
Also zum Beispiel die Kommunen
Speyer, Frankenthal, mit denen wir
sprechen, die sind halt kleiner,
aber haben trotzdem in Summe die
Einsatzstoffstrommengen, die wir brauchen.
Und daher haben wir irgendwann mal
diese Anlagengröße identifiziert.
Was wir nicht wollen, und das ist
auch ein Alleinstellungsmerkmal.
Wir haben vor, relativ
kleine Anlagen zu bauen.
Die auch kommunal einen nicht
zu großen Einzugsradius haben.
Einfach, um nicht hier einen Tourismus
zu vertreiben und Klärschläme aus, was
weiß ich, aus Ostdeutschland oder sonst
wo hierher zu fahren, sondern schon
regional die Entsorgungsproblematik
lösen und diese regionale
Wertschöpfungskette herzustellen.
Das ist die Kernidee.
Und das sind so die nächsten Schritte.
Kommunales Interesse ist da.
Wir sprechen mit einigen mittlerweile,
aber wir müssen halt diesen
Entwicklungsweg gehen und diese
erste Schrägstrich kommerzielle
Pilotanlage an den Start bringen.
Klaus Reichert: Ja, das ist
dann auch wirklich greifbar.
Man kann den Leuten das zeigen, man
kann es ihnen beweisen, sie sehen
schwarz auf weiß oder sie sehen es
nicht, weil ein Gas bei rauskommt.
Aber das ist so, man darf ja auch nicht
vergessen, etwas Neues in die Welt
zu bringen ist sehr, sehr schwierig.
Vor allem weil es auch sehr viele Menschen
gibt, die etwas Neuem sehr schnell sehr
abgeneigt sind oder es nicht glauben
oder kritisch sind und so weiter.
Das ist ja auch gut, also es gibt
da so einen Platz dafür, gar keine
Frage, aber man muss dann schon
einiges überwinden natürlich.
Wir haben jetzt einiges
angesprochen an Themen.
Was mir sehr, sehr gut gefallen hat,
ist eben diese, also das war natürlich
keine schöne Zeit, so eine lange
Geschichte für so eine Technologie,
die manchmal ist aber eben notwendig
dass sich etwas entwickelt, dass man
dann weiterkommt durch Zweifel, durch
Rückschläge, durch ich weiß nicht was.
Deswegen Hut ab, dass es quasi wieder
gestartet hat, dass es quasi so gut
weitergeht, dass ihr geschafft habt, so
viele Menschen auch zu überzeugen von
dem Konzept, dass das da weitergeht.
Finde ich toll.
Wir haben natürlich ganz
kurz über die Einsatzzwecke
gesprochen, über die Ergebnisse.
Wie das Ganze gemacht ist.
Das macht irgendwie mal ein
Chemie-Podcast oder sowas.
Das ist jetzt, glaube ich auch
nicht ganz so unser Thema hier.
Aber in jedem Fall wenn es dazu
Fragen gibt, eure Kontaktdaten, wir
verlinken ja auch die Webseite, das
sind dann in den Shownotes zu finden.
Rolf du hast ja jetzt auch mit der
Frisur des erfahrenen Mannes schon
einiges erlebt in deinem Berufsleben,
auch im Gründerleben, in diesem
Forscherleben, in diesem Entwicklerleben.
Und jetzt ist es natürlich schon
sehr speziell was ihr macht, aber
es gibt natürlich auch noch andere,
die mit irgendwelchen ich sage
mal, Anführungszeichen Verfahren
und so weiter eben arbeiten.
Vielleicht auch als junge Studierende,
Doktoranden oder sowas dann schon
irgendwelche Ideen haben und da
was auf den Weg bringen wollen.
Was sind denn so drei Tipps, die du
solchen Leuten mitgeben würdest, damit die
es leichter haben und dann vielleicht auch
leichter vom Zuhören ins Machen kommen?
Rolf Schmitt: Also ich weiß jetzt
nicht ob ich drei Tipps geben kann,
aber einer ist... Man sieht es
ein bisschen an meiner Geschichte,
durchhalten, einfach durchhalten.
Und immer wieder an die Idee
glauben und einfach Schritt
für Schritt weiterentwickeln.
Der zweite Tipp ist, also er ist
weniger ein Tipp, aber ich glaube halt
an Evolution, nicht an Revolution.
Das heißt, Dinge müssen sich entwickeln
und manche Ideen brauchen einfach
ihre Reife und manchmal geht man halt
auch in ihren Weg, um dann vielleicht
zu lernen, wie es wirklich geht.
Und das dritte ist einfach,
ja es sind doch drei Tipps.
Das dritte ist einfach Spaß
an der Sache haben und sich
einfach nicht ermutigen lassen.
Ja, du hast ja gerade gesagt,
an meiner Frisur sieht man es.
Also ich stehe tatsächlich wirklich
kurz vor der Rente, aber ich habe
immer noch Spaß am Leben, was ich tue.
Und das ist halt einfach wichtig
und sich immer wieder von Leuten
motivieren zu lassen, die einfach
auch, ja, vielleicht auch mal
sehen, was passiert und mitarbeiten.
Also das ist das, was ich
eigentlich nur sagen kann.
Aber der Wichtigste für junge
Leute ist einfach, durchhalten.
Und von der Idee nicht abbringen
lassen und immer wieder neu angreifen.
Immer wieder an die Idee
glauben und neu starten.
Also meine Geschichte ist tatsächlich,
also wenn ich dann wirklich mal
in Rente gehe und nichts mehr zu
tun habe, dann schreibe ich ein
Buch über die letzten 25 Jahre.
Das wird echt spannend,
kannst du mir glauben.
Ich bin auch tatsächlich... stolz auf
mein Team, stolz auf viele Leute, die
über viele Jahre jetzt schon dabei sind.
Und uns immer weiter und
immer wieder unterstützen.
Auch auf die jungen Leute, du hast
ja vorhin selbst gesagt, die jetzt
einfach auch mit Herzblut dabei sind.
Und ja, ich kann nur sagen, der
vierte Tipp ist halt auch diese,
jetzt bin ich schon bei vier, der
ist auch, ja, das zu vermitteln.
Also diese Begeisterung für
die Idee und die Leute einfach
mitnehmen und nicht abschrecken.
Also das ist, glaube ich, so
ein bisschen der Kern, ja.
Klaus Reichert: Wunderbar, wir
haben es bis zu vier geschafft.
Vielen Dank, Rolf, für das
Gespräch und für deinen wertvollen
Input den du geteilt hast.
Rolf Schmitt: Danke auch.
Klaus Reichert: Das war der
Smart Innovation Podcast.
Wir führen diese Gespräche um engagierten
Menschen, die etwas bewegen wollen, eine
pragmatische Hilfe zu den Themen zu geben.
Wenn Sie etwas aus dem Gespräch mitnehmen,
dann abonnieren und bewerten Sie bitte
die Show bei Ihrer Podcast-Plattform.
Für alle, die weiter im Thema bleiben
wollen, Extras zur Episode, ein
Transkript und die Möglichkeit für
Kommentare sind in den Shownotes verlinkt.
Der Smart Innovation Podcast wird
unabhängig produziert von mir, Klaus
Reichert, im Südwesten Deutschlands.
Vielen Dank fürs Zuhören und
denken Sie daran, es gibt kein
Ende von Innovation, nur Starts.